In St. Ingbert hat Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer den neuen Imam der islamischen Gemeinde offiziell willkommen geheißen. Bei einem Besuch in der Kaiserstraße empfing er Alpaslan Tuncer, der die Gemeinde in den kommenden fünf Jahren als Imam begleiten wird. Das Treffen war mehr als eine protokollarische Geste – es ging um den konkreten Dialog zwischen Stadtverwaltung und Religionsgemeinschaft.
Gemeinsam mit dem Gemeindevorsitzenden Azim Arslan und weiteren Mitgliedern sprach Meyer über aktuelle Entwicklungen in der Stadt und Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Die Atmosphäre sei offen und vertrauensvoll gewesen, so die Stadtverwaltung. Beide Seiten nutzten die Gelegenheit, um laufende Themen zu erörtern und Perspektiven für ein gemeinsames Engagement auszuloten.
Der Oberbürgermeister unterstrich dabei, wie zentral der regelmäßige Kontakt zu allen Religionsgemeinschaften für das städtische Zusammenleben sei. „Der Austausch mit allen Religionsgemeinschaften in unserer Stadt ist sehr wichtig. Wir haben einen guten und vertrauensvollen Draht zueinander“, sagte Meyer. Die islamische Gemeinde übernehme eine wichtige unterstützende Funktion und leiste „einen wertvollen Beitrag für das gesellschaftliche Miteinander“.
Die Gemeinde ihrerseits signalisierte, sich weiterhin aktiv ins städtische Leben einbringen zu wollen. Konkret ist geplant, an verschiedenen Veranstaltungen und Aktionen in St. Ingbert teilzunehmen. Damit setzt die Gemeinde auf Sichtbarkeit und Teilhabe – ein Signal, das über den rein religiösen Rahmen hinausreicht.
Mit dem Antritt von Imam Tuncer beginnt für die islamische Gemeinde in der Kaiserstraße ein neues Kapitel. Dass der Oberbürgermeister persönlich vorbeikam, um den Neuanfang zu begleiten, zeigt, welchen Stellenwert der interreligiöse Dialog in St. Ingbert mittlerweile einnimmt. Die nächsten fünf Jahre werden zeigen, wie sich die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Gemeinde weiterentwickelt – die Grundlage dafür scheint gelegt.





















