Quelle: Kreiskrankenhaus St. Ingbert / https://www.facebook.com/kkhigb
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Im Saarpfalz-Kreis sind die Weichen für die kommenden Jahre in der stationären Gesundheitsversorgung gestellt. Der Vertrag des Geschäftsführers des Kreiskrankenhauses St. Ingbert wird verlängert, der Kurs des Hauses soll damit verlässlich weitergeführt werden. Die Entscheidung fiel in einer Zeit, in der Krankenhäuser bundesweit unter Reformdruck stehen und mit knappen Ressourcen umgehen müssen.

Der Aufsichtsrat der Kreiskrankenhaus St. Ingbert GmbH hat den Vertrag des Geschäftsführers um weitere 5 Jahre verlängert. Der Saarpfalz-Kreis als Träger verbindet damit das Ziel, Stabilität und Verlässlichkeit zu sichern und die stationäre Versorgung in kommunaler Verantwortung langfristig abzusichern. Die Mitteilung über den Beschluss wurde am 23. Januar 2026 in Homburg veröffentlicht.

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Begründet wird die Entscheidung mit den aktuellen Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen. Krankenhausreformen auf Landes- und Bundesebene, der anhaltende Fachkräftemangel und finanzielle Belastungen stellen Kliniken vor große Herausforderungen. In dieser Lage sei eine erfahrene und kontinuierliche Führungsebene besonders wichtig. Der Geschäftsführer habe das Kreiskrankenhaus St. Ingbert in den vergangenen Jahren mit hoher fachlicher Kompetenz und großem Verantwortungsbewusstsein geleitet und die strategische Weiterentwicklung des Hauses maßgeblich vorangetrieben.

„Das Kreiskrankenhaus St. Ingbert ist ein unverzichtbarer Bestandteil der öffentlichen Daseinsvorsorge im Saarpfalz-Kreis“, betont Aufsichtsratsvorsitzender und Landrat Frank John. „Mit der Vertragsverlängerung stellen wir sicher, dass das Krankenhaus auch künftig stabil geführt wird und sich aktiv den Herausforderungen der Krankenhauspolitik auf Landes- und Bundesebene stellen kann.“ Der Kreis bekennt sich damit ausdrücklich zum Erhalt und zur Stärkung des Hauses als wohnortnahen, leistungsfähigen und kommunal getragenen Gesundheitsversorger.

Nach Angaben des Trägers schafft die Fortsetzung der Geschäftsführung die notwendige Planungssicherheit, um anstehende Strukturentwicklungen, Investitionen und medizinische Schwerpunktsetzungen konsequent umzusetzen. Dazu gehört auch die weitere Ausrichtung an einem bereits verabschiedeten Zukunftskonzept. Dieses soll helfen, das Krankenhaus wirtschaftlich zu konsolidieren und zugleich medizinisch weiterzuentwickeln.

Geschäftsführer Peter Zwirner versteht die Entscheidung des Aufsichtsrats als Bestätigung und Verpflichtung zugleich. „Die Entscheidung des Aufsichtsrates ist zugleich ein Auftrag, den eingeschlagenen Weg der Konsolidierung und der Umsetzung des verabschiedeten Zukunftskonzeptes weiterzugehen“, so Zwirner. „Im Mittelpunkt stehen dabei die Patientinnen und Patienten ebenso wie allen Mitarbeitenden, die tagtäglich einen unverzichtbaren Beitrag zur Gesundheitsversorgung leisten.“

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Mit der Vertragsverlängerung verbindet der Saarpfalz-Kreis nach eigener Darstellung auch ein politisches Signal. Der Kreis wolle Verantwortung für die stationäre Versorgung in der Region übernehmen und das Kreiskrankenhaus St. Ingbert so aufstellen, dass es den künftigen Anforderungen im Gesundheitswesen standhalten kann. Die kommunale Trägerschaft soll dabei erhalten bleiben und als Grundlage für eine verlässliche Versorgung im Saarpfalz-Kreis dienen.

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