Originalmeldung: Ein Zugbegleiter ist am Montagabend, 3. Februar 2026, in einem Regionalexpress zwischen Landstuhl und Homburg lebensgefährlich verletzt worden. Der 36-Jährige wurde während einer Fahrkartenkontrolle von einem Fahrgast angegriffen. Der Vorfall ereignete sich im Regionalexpress 4131.
Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der Zugbegleiter einen 26-jährigen Reisenden ohne gültigen Fahrschein kontrolliert und wollte ihn anschließend des Zuges verweisen. In der Folge kam es zu einem körperlichen Angriff. Der Zugbegleiter erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass er noch vor Ort reanimiert werden musste. Andere Fahrgäste leisteten Erste Hilfe und verständigten die Polizei.
Der verletzte Mann wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Einsatzkräfte der saarländischen Landespolizei sowie der Bundespolizei nahmen den mutmaßlichen Täter vorläufig fest.
Gegen den 26-Jährigen wird wegen des Verdachts des versuchten Totschlags ermittelt. Er soll noch am Dienstag einem Richter am Amtsgericht Zweibrücken vorgeführt werden. Die Hintergründe der Tat und der genaue Ablauf sind Gegenstand laufender Ermittlungen.
+++ Update – 03.02.2026, 17:56 Uhr +++
In einem Statement verurteilt die saarländische Mobilitäts- und Justizministerin Petra Berg den tätlichen Angriff auf den Zugbegleiter: „Dieser verachtenswerte und rohe Ausbruch von Gewalt kann nur auf das Schärfste verurteilt werden und erschüttert mich tief. Die Nachricht eines weiteren tätlichen Angriffs auf einen Menschen, der seinen Beruf gewissenhaft ausübt, macht mich fassungslos. Gewalt gegen Zugbegleiter und öffentliche Bedienstete ist leider keine Seltenheit mehr. Umso mehr müssen wir uns als Gesellschaft geschlossen gegen ein solches Verhalten stellen und mit der gesamten Härte des Rechtsstaates gegen solche Taten vorgehen. Unsere Gedanken sind in diesen schweren Stunden bei dem Schwerverletzten, seiner Familie und den Kolleginnen und Kollegen des Angegriffenen.“
+++ Update – 03.02.2026, 21:16 Uhr +++
Der Stadtverband der AfD Homburg/Saar hat sich am Dienstagabend zum Angriff auf einen Zugbegleiter im Regionalexpress zwischen Landstuhl und Homburg geäußert. Der Vorfall hatte sich am Montagabend während einer Fahrkartenkontrolle ereignet. Dabei wurde ein Mitarbeiter der Deutsche Bahn von einem Fahrgast ohne gültigen Fahrschein angegriffen und nach bisherigen Erkenntnissen lebensgefährlich verletzt. In einer Stellungnahme heißt es: „Wir verurteilen diesen brutalen Angriff auf einen Zugbegleiter aufs Schärfste. Gewalt gegen Menschen, die lediglich ihre beruflichen Pflichten erfüllen, ist in keiner Weise hinnehmbar und darf nicht relativiert werden.“
Weiter erklärt der Stadtverband, solche Taten gefährdeten nicht nur die unmittelbar Betroffenen, sondern auch das Sicherheitsgefühl in der Gesellschaft. Zugleich spricht die AfD Homburg dem verletzten Zugbegleiter, seinen Angehörigen sowie den Kolleginnen und Kollegen ihr Mitgefühl aus. „Unsere Gedanken sind bei dem schwerverletzten Mitarbeiter. Wir wünschen ihm eine baldige und vollständige Genesung.“ Darüber hinaus fordert der Stadtverband nach eigenen Angaben wirksamere Maßnahmen zum Schutz von Beschäftigten im öffentlichen Personennahverkehr sowie ein konsequentes Vorgehen des Rechtsstaates gegen Gewalttäter.
+++ Update 04.02.2026, 10:43 Uhr +++
Der bei dem tätlichen Angriff in einem Regionalexpress zwischen Landstuhl und Homburg lebensgefährlich verletzte Zugbegleiter ist gestorben. Der 36-Jährige erlag nach Angaben der Deutschen Bahn seinen schweren Verletzungen. Über den Angriff während einer Fahrkartenkontrolle hatte Homburg1 bereits berichtet.
Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich nach Polizeiangaben um einen 26-jährigen Griechen ohne Wohnsitz in Deutschland. Gegen ihn wurde Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des versuchten Totschlags erlassen. Zu Tatwaffe oder möglichen Tatwerkzeugen lagen zunächst keine offiziellen Angaben vor.



















