Die größten Bundsandsteinhöhlen Europas befinden sich in Homburg - Bild: Stephan Bonaventura
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Ein digitales Ticket, das die Tür zu mehr als 100 Ausflugszielen öffnet: Mit dem Saar Pass startet im Saarland ab heute ein Angebot, das die heimische Bevölkerung gezielt zum Entdecken des eigenen Bundeslandes einlädt. Zwölf Monate lang ermöglicht der Pass den einmaligen kostenfreien Eintritt zu Freizeit-, Kultur- und Erlebnisangeboten – größtenteils im Saarland, teilweise auch darüber hinaus.

Vorgestellt wurde die Neuerung im Rahmen der Landespressekonferenz von Wirtschafts- und Tourismusminister Jürgen Barke gemeinsam mit Birgit Grauvogel, Geschäftsführerin der Tourismus Zentrale Saarland (TZS). Eingebettet ist das Projekt in die Tourismusstrategie Saarland 2035, deren erklärtes Ziel es ist, das Tourismusbewusstsein der Saarländerinnen und Saarländer spürbar zu stärken.

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„Der Tourismus ist ein wichtiger Impulsgeber für Wertschöpfung, Standortentwicklung und Lebensqualität im Saarland“, betonte Barke. Er schaffe Perspektiven, sichere Arbeitsplätze und stärke die Attraktivität des Landes als Lebens-, Kultur- und Wirtschaftsraum. Mit dem Saar Pass, so der Minister, erhielten die Menschen die Möglichkeit, ihr eigenes Bundesland neu wahrzunehmen und gleichzeitig die touristische Entwicklung aktiv mitzutragen.

Die Zahlen, die der Minister im Gepäck hatte, untermauern den Optimismus. 2025 verbuchte das Saarland mit 3,35 Millionen Gästeübernachtungen einen neuen Rekord – ein Plus von 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr und damit ein Wert deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Auch das erste Quartal 2026 setzte den Aufwärtstrend fort: Rund 680.000 Übernachtungen bedeuten ein Plus von knapp acht Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum.

„Unsere Tourismusstrategie wirkt. Wir haben unsere Wachstumsziele nicht nur erreicht, sondern übertroffen“, so Barke. Den eingeschlagenen Weg wolle man konsequent fortsetzen. Dazu zähle auch, die Menschen im Land selbst stärker für die Vielfalt der eigenen Angebote zu begeistern. Wer sein Saarland kenne und schätze, werde, so der Minister, zum besten Botschafter der Region.

Das Spektrum, das der Pass abdeckt, ist breit gefächert. Es reicht vom Weltkulturerbe Völklinger Hütte über die Schlossberghöhlen in Homburg und den Naturwildpark Freisen bis hin zu Erlebnisführungen in saarländischen Städten. Hinzu kommen Freizeitangebote wie Adventure Golf, Erlebnisbäder oder Stand-up-Paddling – ein Mix, der Familien ebenso ansprechen soll wie Kulturinteressierte oder Aktivurlauber vor der eigenen Haustür.

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„Der Saar Pass ist mehr als nur ein Ticket – er ist eine Einladung, das eigene Bundesland als Urlaubsland und Ausflugsziel zu entdecken“, erklärte TZS-Geschäftsführerin Birgit Grauvogel. Ob allein, mit Familie oder im Freundeskreis: Mit dem Pass würden Saarländerinnen und Saarländer zu Entdeckern ihrer Heimat und zu Botschaftern ihrer Region.

Preislich liegt der Pass bei 69 Euro für Erwachsene ab 16 Jahren. Eine ermäßigte Variante für 49 Euro gilt für Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 15 Jahren, ebenso für Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und Studierende bis 25 Jahre. Auch Menschen mit einem Grad der Behinderung ab 60 Prozent, Sozialhilfeempfängerinnen und -empfänger sowie Inhaber der Sozialcard profitieren vom reduzierten Tarif. Der Pass ist personenbezogen, nicht übertragbar und eignet sich auch als Geschenkgutschein. Buchung und weitere Informationen gibt es auf www.saar-pass.de.

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