Foto: G.Faragone

In der Eisenbergschule in Hassel ist ein Bereich fertig geworden, der im Schulalltag eine große Rolle spielt: Die Sanitärräume für die Jungen und das Lehrer-WC wurden umfassend erneuert und sind nun wieder in Betrieb. Nach Wochen mit Bauarbeiten stehen den Schülerinnen und Schülern sowie dem Kollegium moderne, deutlich aufgewertete Toilettenanlagen zur Verfügung.

Für die Sanierung wurden die bisherigen Anlagen komplett zurückgebaut. Bauarbeiter entfernten sämtliche Sanitäranlagen sowie die alten Fliesen. Anschließend übernahmen Fachfirmen die weiteren Arbeiten: Toilettenschüsseln und Waschbecken wurden ausgetauscht, Boden- und Wandflächen grundlegend erneuert. Auf den neuen Estrich kam eine PU-Beschichtung, die für eine robuste und leicht zu reinigende Oberfläche sorgt.

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Auch die Wände erhielten eine neue Gestaltung. Sie wurden mit Trespa-Platten verkleidet. Diese Bauweise reduziert die Zahl der Fugen und erleichtert damit die Reinigung der Räume. Insgesamt sollen die neuen Materialien dazu beitragen, dass die Sanitärräume langlebig, hygienisch und im Alltag gut zu pflegen sind.

Foto: G.Faragone

Wie sehr die Veränderungen im Schulalltag ankommen, zeigt sich bei den Rückmeldungen aus der Schülerschaft. Schulsprecher Anton Abel sagt: „Ich finde die Toiletten jetzt viel besser und schöner. Die Jungen wollten einen Spiegel in der Jungentoilette, und jetzt gibt es einen. Das Wasser an den Waschbecken läuft jetzt auch länger als früher. Das ist gut, weil man sich die Hände besser waschen kann. Ich finde die neuen Toiletten richtig gut.“ Die Wünsche der Jungen nach Spiegeln und einer verbesserten Nutzung der Waschbecken wurden damit direkt aufgegriffen.

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Auch die Schulleitung bewertet das Ergebnis positiv. „Die erneuerten Sanitärräume stellen eine spürbare Verbesserung im Schulalltag dar“, erklärt Schulleiterin Nadine Backes. „Sie sind funktional, pflegeleicht und entsprechen den heutigen Anforderungen.“ Nach Abschluss der Arbeiten an den Jungentoiletten und dem Lehrer-WC ist die Modernisierung der Sanitärbereiche an der Eisenbergschule damit jedoch noch nicht beendet.

Im Sommer folgt als nächster Schritt die Sanierung der Mädchen-Toilette. Schulsprecherin Ella Abel blickt darauf mit Freude, auch wenn sie die Neuerung selbst nicht mehr lange nutzen wird: „Ich finde es richtig toll, dass im Sommer die Mädchentoilette saniert wird, auch wenn wir dann nicht mehr hier zu Schule gehen.“ Damit wird die Modernisierung der Sanitäranlagen an der Schule weitergeführt und auf alle Bereiche ausgeweitet.

Die Schulleitung legte nach eigenen Angaben großen Wert darauf, die Schülerinnen und Schüler in die Planungen einzubeziehen. Der aktive Schülerbeirat brachte sich mit konkreten Ideen ein. So bestimmten die Jugendlichen unter anderem mit, welche Ausstattung gewünscht ist, welche Farben verwendet werden und in welchen Höhen die WCs angebracht werden. Beispiele wie die nun eingebauten Spiegel gehen direkt auf diese Beteiligung zurück.

Finanziell handelt es sich um eine größere Investition in die Infrastruktur der Eisenbergschule. Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen summieren sich auf rund 147.000 €. Damit wurden sowohl die technischen Anforderungen als auch die Wünsche der Schulgemeinschaft in die Neugestaltung der Sanitärbereiche eingebunden.