Ein weiterer Meilenstein für die medizinische Expertise in Homburg.
Die Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie am Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS) ist von der Europäischen Gesellschaft für Schulter- und Ellenbogenchirurgie (SECEC-ESSSE) als Education Centre zertifiziert worden. Damit zählt die Homburger Klinik nun zu einem kleinen Kreis hochspezialisierter Einrichtungen in Europa, die für ein strukturiertes Curriculum in diesem Fachbereich stehen.
Ziel der Zertifizierung ist es, einheitliche Standards in der Ausbildung zu etablieren – mit einer Kombination aus theoretischem Wissen und praktischen Fertigkeiten auf höchstem Niveau. Im gesamten deutschsprachigen Raum hatten bislang nur vier Kliniken diese Anerkennung erhalten: in München, Köln, Zürich und St. Gallen. Nun reiht sich auch das UKS in diese Spitzenliga ein.
„Die Akkreditierung als europäisches Education Centre ist ein bedeutender Erfolg für unsere Klinik und belegt die hohe Qualität unserer klinischen und wissenschaftlichen Tätigkeit im Bereich Schulter- und Ellenbogenchirurgie“, erklärt Prof. Dr. Emmanouil Liodakis, Direktor der Klinik.
Auch für die Zukunft eröffnen sich damit neue Chancen, wie Dr. med. Sam Razaeian, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie am UKS, betont: „Gerade in Zeiten, in denen international nicht überall gleiche Zugänge zur Forschung geboten werden, ist eine enge europäische Zusammenarbeit entscheidend. Wissenstransfer und Ausbildungskooperationen bieten uns die Möglichkeit, Talente nach Homburg zu holen und das Saarland als Standort zu stärken.“
Mit der Ernennung zum Education Centre unterstreicht das UKS seinen Anspruch, medizinische Forschung und Ausbildung auf höchstem Niveau zu betreiben – und damit nicht nur für Patientinnen und Patienten, sondern auch für Nachwuchskräfte ein attraktiver Ort zu sein.




















