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Im Saarland werden zwei Präventionsprojekte ausgezeichnet, die sich ganz konkret um die Gesundheit von älteren Menschen und jungen Berufseinsteigern kümmern. Im bundesweiten DAK-Wettbewerb „Gesichter für ein gesundes Miteinander“ haben sie die vorderen Plätze belegt – und damit auch die Arbeit des GKV-Bündnisses für Gesundheit im Saarland in den Fokus gerückt, das beide Initiativen fördert.

Beim Wettbewerb 2025 erreichte das Projekt „FAMoS66 (Fit im Alter – Mobil im Sozialraum 66)“ des Deutschen Roten Kreuzes Landesverband Saarland e. V. den ersten Platz. Direkt dahinter auf Rang zwei folgte „Generation Z wie Zukunft“ des Vereins Prävention und Gesundheit im Saarland e. V. (PuGiS). Beide Projekte werden von der Arbeitsgemeinschaft GKV-Bündnis für Gesundheit im Saarland unterstützt, einem Zusammenschluss gesetzlicher Krankenkassen, der Prävention und Gesundheitsförderung im Land stärken will.

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„FAMoS66“ richtet sich an ältere Menschen und setzt im unmittelbaren Wohnumfeld an. Im Mittelpunkt stehen Bewegungsförderung und die Stärkung der sozialen Teilhabe. Kern des Angebots sind zehn kostenlose Hausbesuche, bei denen geschulte ehrenamtliche Seniorenbesuchende ältere Menschen dazu motivieren, ihren Alltag aktiver zu gestalten. Ziel ist es, Bewegung niedrigschwellig in den Alltag zu integrieren und zugleich soziale Kontakte zu fördern.

Ergänzt werden die Hausbesuche durch Bewegungsprogramme in der Gruppe vor Ort. Diese werden von speziell ausgebildeten Seniorentrainierenden angeboten, sofern es im jeweiligen Quartier noch keine entsprechenden Angebote gibt. So verbindet das Projekt individuelle Unterstützung zu Hause mit gemeinschaftlichen Aktivitäten und schafft Strukturen, die älteren Menschen den Zugang zu Bewegung und Begegnung erleichtern sollen.

Das zweitplatzierte Projekt „Generation Z wie Zukunft“ nimmt eine ganz andere Zielgruppe in den Blick: Schülerinnen und Schüler an Berufsschulen. PuGiS e. V. will mit diesem Ansatz die Gesundheits- und Lebenskompetenzen junger Menschen stärken, die von gesellschaftlichen Veränderungen, digitaler Reizüberflutung und den Folgen der Corona-Pandemie besonders betroffen sind. Das Projekt versteht sich als Unterstützung für eine Generation, die vor vielfältigen Herausforderungen im Übergang ins Berufsleben steht.

In Workshops und digitalen Modulen lernen die Jugendlichen, wie sie ihre Gesundheit und ein positives soziales Miteinander fördern können. Sie setzen sich damit auseinander, wie sich ihr Alltagsverhalten auf das eigene Wohlbefinden auswirkt und wie sie es gesundheitsfördernd gestalten können. Im Fokus stehen Themen wie Bewegung, Ernährung, mentale Gesundheit, Resilienz sowie Kommunikations- und Medienkompetenz. Lehrkräfte und Schulleitungen werden als wichtige Multiplikatoren einbezogen, um die Inhalte nachhaltig im Schulalltag zu verankern. Zudem beteiligen sich die gesetzlichen Unfallversicherungsträger im Saarland an der Förderung des Projekts.

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Das GKV-Bündnis für Gesundheit im Saarland wertet die Auszeichnungen als Bestätigung seiner Förderentscheidungen und der Bedeutung solcher Projekte für mehr gesundheitliche Chancengleichheit im Land. Die Arbeitsgemeinschaft der gesetzlichen Krankenkassen verfolgt das Ziel, Gesundheitsförderung und Prävention in verschiedenen Lebenswelten durch gemeinsam finanzierte Projekte auszubauen und langfristig zu stärken.

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