3. Entwicklung in Homburg

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3.1 DSD-Gelände: Was soll nach ihren Vorstellungen dort entstehen?

SPD
Das ist nicht ganz einfach, da die Stadt dort keinen direkten Zugriff auf das Grundstück hat. Allerdings muss die Stadt über die Bauleitplanung dort mitgestalten. Ein Handwerkerpark und nicht innenstadtschädlicher Handel sollten dabei die Hauptrolle spielen. Wir können uns auch eine Art Reallabor für die weitere Entwicklung von Antriebsarten (z. B. Wasserstoffantrieb) für PKW und LKW vorstellen.
CDU
Das Gelände befindet sich in Privatbesitz und damit außerhalb des Einflusses der Stadt, Vorstellungen zu realisieren.
GRÜNE
Auf dem DSD Gelände wollen wir keine Industrieansiedlung, sondern ein integriertes Wohnquartier mit optimiertem Lärmschutz und Anbindung an die Innenstadt. Kindergarten und Nahversorgung sind hierfür am Forum schon vorhanden. Wir wollen das DSD Gelände zu einem Modellprojekt für ein modernes, energieeffizientes Wohnquartier mit hoher Aufenthaltsqualität entwickeln.
LINKE
Günstiger und hochwertiger Wohnraum mitten in der Stadt, sozusagen ein neuer Stadtteil in der Innenstadt mit allem, was dazu gehört.
FWG
Kurzfassung: im Außenring Kleingewerbe als Lärmschutz,- im Innern kleinteilige Parzellen mit Platz für Ein-Zweifamilienhäuser. Zentral und gut nahversorgt. Ein ernsthafter Investor wurde seitens der Verwaltung abgelehnt. Die FWG hat allen Fraktionen die Möglichkeit gegeben die Pläne dieses Investors zu erfahren.
AFD
Das DSD-Gelände wäre mit seiner Lage perfekt für neuen, bezahlbaren Wohnraum. Selbstverständlich ist seine weitere Entwicklung abhängig davon, ob das Straßenbauprojekt B423(neu) realisiert wird oder nicht. Beim Bau der Straße ist auch eine Ansiedlung von Gewerbe und Einzelhandel denkbar.
FDP
Auf dem DSD-Gelände sollte auf alle Fälle Wohnraum geschaffen werden, und dies für mehrere Generationen unter einem Dach. Möglicherweise gelingt es sogar, dort ein Modellprojekt zu installieren.

3.2 Zunderbaum / Erdbeerland:  Was soll nach ihren Vorstellungen dort entstehen?

SPD
Hier sollte weiter Gewerbe und Industrie angesiedelt werden.
CDU
Unsere Vorstellung ist eine zukunftsorientierte Gewerbeansiedlung, die langfristig neue Arbeitsplätze sichert und die Kommune mit Gewerbeeinnahmen unterstützt. Die Entstehung eines Technologieparks in dem sich Unternehmen mit neuen Technologien, zum Beispiel aus dem Bereich der Medizintechnik ansiedeln, ist eine weitere Möglichkeit der Nutzung. Aufgrund der nahen Lage zu Wohngebieten, achten wir bei der Ansiedlung darauf, dass keine hohen Belastungen durch zusätzlichen Industrie- und Gewerbelärm entstehen.
GRÜNE
Wir wollen keine weitere Ansiedlung von Logistikunternehmen. Hier soll ein dritter Homburger Technologiepark für die Ansiedlung innovativer KMUs und Start-ups entstehen. Der Stadtrat hat unserer Anregung zugestimmt. Die Stadt muss nun in die mediale Bewerbung des Technologieparks einsteigen und mit (potentiellen) Ausgründern aus der Universität sprechen.
LINKE
Die bisherigen Verantwortlichen in unserer Stadt haben dort fast nur verkehrsträchtige Gewerbe wie Speditionen und Lagergesellschaften angesiedelt. Die Zahl der entstandenen Arbeitsplätze ist sehr überschaubar. Da ist noch sehr viel Luft nach oben.
FWG
Wir fordern die schnellstmögliche Schaffung von kleinparzelligen Gewerbeflächen. Möglich wäre dies im Bereich des sogenannten „Erdbeerland“. Für dieses Gelände gibt es bereits seit Langem einen gültigen Bebauungsplan, die Grundstücke wurden alle von der Stadt Homburg angekauft; Allerdings schreitet die Entwicklung nicht voran! Alternativ würde sich hierzu auch die Fläche des ehemaligen DSD-Geländes eignen.
AFD
Am Zunderbaum hat sich gewerblicher Mittelstand bereits sehr gut angesiedelt. Dieser Weg sollte gezielt durch die Stadt Homburg weiter forciert werden. Dazu gehört unabdingbar der neue Autobahnanschluss Homburg-Ost. Das Erdbeerland wäre als zusätzliche Fläche für gewerbliche oder industrielle Neuansiedlungen über den Zunderbaum hinaus zu erschließen. Hinsichtlich der Stadionproblematik des FC 08 Homburg wäre für den Fall eines Stadionneubaus das Erdbeerland sowie umliegende Flächen zumindest zu prüfen.
FDP
Am Zunderbaum sollte, wie dies bereits in der Planung ist, ein Gewerbegebiet entstehen, wobei unbedingt darauf geachtet werden müsste, dass dort nicht nur Unternehmen aus dem Bereich Logistik angesiedelt werden.

3.3 Tut die Stadt insgesamt genug für neue und innovative Ansiedlungen?

SPD
Solche Ansiedlungen sind leichter gefordert als umgesetzt. Aber in den letzten Jahren ist dementsprechend auch vieles passiert.
CDU
Homburg hat das Starterzentrum mit beispielsweise der Firma Phast, die mittlerweile mehr als 300 Arbeitsplätze schafft, hervorgebracht. Die Reihe an guten Beispielen muss fortgesetzt werden. Die Wirtschaftsförderung der Stadt ist aktiv in der Anwerbung von Firmen mit neuen innovativen Technologien.
GRÜNE
Die Frage wurde zusammen mit 3.2 beantwortet
LINKE
In den einschlägigen Rankings der Städte, in denen besonders gerne investiert wird, steht Homburg eher nur im Mittelfeld. Die hiesige städtische Wirtschaftsförderung muss mehr tun, als nur niederlassungswilligen Handwerkern die entsprechenden Prospekte der Landesregierung auszuhändigen.
FWG
Nein!
AFD
Hier ist noch viel Luft nach oben vorhanden. Homburg sollte medial noch viel stärker präsent sein. Gerade im Zeitalter der Sozialen Medien tritt die Stadt Homburg viel zu wenig in Erscheinung. Dort müsste für neue und innovative Ansiedlungen viel mehr investiert werden. Mehr als Standard tut sich da leider nicht.
FDP
Für neue und innovative Ansiedlungen wird in Homburg definitiv zu wenig, wenn nicht nichts getan.

3.4 Bewerten sie die Stadt als attraktiv für junge Startups?

SPD
Grundsätzlich ja, aber ein Starterzentrum sollte demnächst umgesetzt werden.
CDU
Die Stadt ist Standort einer medizinischen Fakultät mit hohem Potenzial im Bereich der Forschung. In diesem Bereich ergeben sich interessante Möglichkeiten, die Stadt ist aufgefordert, dafür weitere Flächen auszuweisen und Startups zu fördern.
GRÜNE
Die Rahmenbedingungen sind deutlich besser als das momentane Image der Stadt. Die Verwaltung muss schnellere rechtsverbindliche Entscheidungen treffen und die nötige Infrastruktur bereitstellen. Hierzu gehört ein moderner ÖPNV, gute Bahnanbindungen und ein ausgebautes Radwegenetz für den Alltagsverkehr. Ebenso ist bezahlbarer Wohnraum in Stadtnähe ein wichtiger Standortfaktor!
LINKE
Wir können nicht mit Berlin konkurrieren. Homburg ist nicht die Stadt, die niemals schläft, im Gegenteil. Nachts sind alle Ampeln an und niemand ist mehr unterwegs. Wir müssen uns also um Startups bemühen, die im Saarland bleiben wollen und hier die gut ausgebildeten jungen Menschen höher einschätzen als das allgemeine Lebensgefühl einer Großstadt. Unsere Konkurrenten sind also Saarbrücken, St. Ingbert, Neunkirchen, Landstuhl und Kaiserslautern.
FWG
Startups haben über BIZ die Möglichkeit Räumlichkeiten günstig an zu mieten. Hier kann man sicher noch nachbessern.
AFD
Natürlich ist Homburg mit seinem Angebot an Flächen, Leerständen, der Autobahnanbindung und nicht zuletzt seinen 44.000 Einwohnern und einer vergleichsweise guten Breitbandversorgung attraktiv für Startups. Man muss sich als Standort noch offensiver präsentieren und anbieten und durch Anreize die Ansiedlung von Startups fördern. Auch über befristete Gewerbesteuerbefreiungen für Neuansiedlungen sollte man nachdenken.
FDP
Für neue und innovative Ansiedlungen wird in Homburg definitiv zu wenig, wenn nicht nichts getan.

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