Auf dem Hauptfriedhof in Homburg ist es am Gräberfeld für dort bestattete Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter zu Vandalismus gekommen. Nach Angaben der Stadt wurden eine Hinweistafel mutwillig beschädigt sowie abgelegte Gedenk- und Blumengebinde zerstört, entfernt und entsorgt. Die Stadt Homburg verurteilt den Vorfall und verweist darauf, dass der Bereich dem Gedenken an die dort bestatteten Opfer gewidmet ist.
Nach derzeitigen Erkenntnissen ereigneten sich die Taten im Zeitraum zwischen dem 9. und 15. Mai. In dieser Zeit wurden am Gräberfeld niedergelegte Blumensträuße, Kränze und Gestecke beschädigt oder entfernt. Außerdem wurde ein Mahnmal des Stadtarchivs beschädigt, das an die getöteten Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter aus dem Zweiten Weltkrieg erinnert. Die Stadt hat Anzeige erstattet, die Polizei hat den Schaden aufgenommen. Die Ermittlungen dauern an.
Der entstandene Schaden ist vor allem ideeller Natur. Er betrifft insbesondere Gedenk- und Blumenschmuck, der im Rahmen des stillen Gedenkens am 8. und 9. Mai niedergelegt worden war. Die Stadt Homburg verurteilt den Vorfall ausdrücklich und bittet darum, den Ort sowie das Gedenken an die dort bestatteten Opfer zu respektieren.
Zeugen, die im genannten Zeitraum im Bereich des Gräberfeldes auf dem Hauptfriedhof verdächtige Beobachtungen gemacht haben, können sich bei der PI Homburg unter 06841/1060 oder bei der zuständigen Grünflächenabteilung der Stadtverwaltung unter 06841/101-503 oder -504 melden.


















