Was passiert, wenn Tausende Mitarbeitende in die Pedale treten und jeder gefahrene Kilometer bares Geld wert ist? Bei der GLOBUS Gruppe entstand daraus eine Spende von exakt 208.164 Euro. Genau so viele Kilometer erradelten Beschäftigte und Ruheständler bei der diesjährigen Aktion „GLOBUS radelt“ – und die Globus-Stiftung machte aus jedem einzelnen davon einen Euro für einen guten Zweck.
Profitieren wird in diesem Jahr die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Universitätsklinikums des Saarlandes (UKS). Beteiligt an der Sammelaktion waren Kolleginnen und Kollegen aus den GLOBUS Baumärkten, den Markthallen, der Logistik sowie den Koordinationen. Aus vielen kleinen Einzelleistungen wurde so eine Summe, die nun direkt jungen Menschen und ihren Familien zugutekommt.
„Die Aktion zeigt jedes Jahr aufs Neue, was gemeinsames Engagement bewirken kann“, sagt Graciela Bruch, Vorstandsvorsitzende der Globus-Stiftung. „Unsere Mitarbeitenden verbinden Bewegung mit sozialer Verantwortung und ermöglichen damit konkrete Hilfe.“ Dass die Unterstützung in diesem Jahr einer so wichtigen Einrichtung im Saarland zufließe, freue sie besonders.
Bemerkenswert ist die Reichweite der Aktion. Wer die Kilometer sammelte, saß nicht nur im Saarland im Sattel: Teilnehmende aus ganz Deutschland und aus Luxemburg trugen zum Ergebnis bei. Die Strecken kamen auf dem Arbeitsweg zusammen, in der Freizeit oder während des Urlaubs – jeder nach seinen Möglichkeiten, aber alle mit demselben Ziel vor Augen.
Die geförderte UKS-Klinik kümmert sich um Kinder und Jugendliche mit psychischen Erkrankungen und Belastungen und bezieht dabei auch deren Angehörige ein. Mit der Spende will die Globus-Stiftung die tägliche Arbeit der Einrichtung stärken und dazu beitragen, dass Hilfs- und Behandlungsangebote für die jungen Betroffenen weiter ausgebaut werden können.
Hinter der Aktion steht ein Unternehmen mit tiefen saarländischen Wurzeln. Die familiengeführte GLOBUS Gruppe mit Sitz im saarländischen St. Wendel blickt auf eine fast 200-jährige Geschichte zurück, die 1828 als Kolonialwarenhandlung begann. Heute beschäftigt die Unternehmensgruppe in ihren 77 Hypermärkten und 90 Baumärkten mehr als 34.000 Menschen, knapp 28.000 davon in Deutschland – und einige von ihnen haben in diesem Sommer bewiesen, dass sich soziales Engagement und ein Fahrrad gut ergänzen.


















