Anja Schaumburger (14, Schwimmclub 1926 Homburg e. V.) beim Landesvorentscheid in Koblenz. Beim DMSJ-Bundesfinale in Wuppertal startete die Einöderin in allen fünf Staffeln und belegte mit der SSG Saar Max Ritter Rang acht. - Foto: Schwimmclub Homburg
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Ein intensives Wettkampfwochenende in Wuppertal hat für ein Nachwuchstalent aus Homburg mit einem starken Auftritt auf Bundesebene geendet. Beim DMSJ-Bundesfinale, das am Nikolauswochenende ausgetragen wurde, schwamm sich die weibliche B-Jugend der SSG Saar Max Ritter auf Platz acht – mitten drin die 14-jährige Homburgerin Anja Schaumburger.

Der Deutsche Mannschaftswettbewerb Schwimmen der Jugend (DMSJ) zählt zu den wichtigsten Teamwettbewerben im Nachwuchsbereich. Für das saarländische Team hatten sich nur acht Mannschaften bundesweit qualifiziert. Die Auswahl der SSG Saar Max Ritter, zu der Schaumburger gehört, erreichte im Bundesfinale am Ende Rang acht, blieb zeitlich aber dicht an der Spitze.

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Schaumburger, die in Einöd zu Hause ist und am Landesstützpunkt in Saarbrücken trainiert, war in allen fünf Staffeln im Einsatz. Gleich zum Auftakt des Mehrkampfes über 4×100 m Freistil bestätigte sie ihre aktuelle Form und blieb wie schon im Landesvorentscheid unter der Marke von 60 Sekunden. Ihren Abschnitt beendete sie in 59,14 Sekunden und legte damit die Basis für einen stabilen Start des Saar-Quartetts.

Auch in den weiteren Disziplinen war die Homburgerin gefragt. Über 4×100 m Brust sprang sie kurzfristig für eine ausgefallene Teamkollegin ein und stoppte die Uhr nach 1:25,52 Minuten. In ihrer Paradedisziplin Rücken setzte die amtierende Saarlandmeisterin anschließend ein klares Ausrufezeichen: Über 100 m Rücken schlug sie nach 1:08,13 Minuten an. Über die 100 m Schmetterling zeigte sie ebenfalls eine starke Leistung und benötigte 1:09,56 Minuten.

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Zum Abschluss des Mehrkampfes stand die 4×100 m Lagenstaffel auf dem Programm. Dort übernahm Schaumburger erneut die Freistil-Strecke, diesmal als Schlussabschnitt. Mit 59,31 Sekunden blieb sie erneut unter einer Minute und brachte die saarländische Staffel kontrolliert ins Ziel. Die konstante Serie an Zeiten unter 60 Sekunden unterstrich ihre Rolle als zuverlässige Punktesammlerin innerhalb der Mannschaft.

In der Endabrechnung belegte die SSG Saar Max Ritter im engen Feld der acht qualifizierten Teams Platz acht. Nach insgesamt 2.000 geschwommenen Metern kam das Saar-Team auf eine Gesamtzeit von 22:49,35 Minuten. Der Rückstand auf die neuen Deutschen Mannschaftsmeisterinnen aus Leipzig, die nach 22:12,79 Minuten anschlugen, betrug lediglich 37,08 Sekunden und zeigt, wie dicht die Entscheidungen auf Bundesebene beieinanderlagen.

Neben Anja Schaumburger gehörten Lieselotte Eiden, Leni Tesche, Meike Nora Wagner und Frida Zimmer zur saarländischen Auswahl. Für den Schwimmclub Homburg, in dem Schaumburger groß geworden ist, ist der Auftritt beim DMSJ-Bundesfinale ein weiterer Beleg für die erfolgreiche Nachwuchsarbeit. Der 1926 gegründete Verein zählt heute zu den mitgliederstärksten Schwimmclubs im Saarland und ist im KOI Bad & Sauna beheimatet. Mit Angeboten vom Frühschwimmerabzeichen Seepferdchen bis zu allen weiteren Schwimmabzeichen des Deutschen Schwimm-Verbands bildet der Club sowohl den Breitensport als auch den Weg in den Leistungssport ab.

Weitere Informationen zum Verein und seinen Angeboten sind auf der Website des Schwimmclub Homburg unter www.homburg-schwimmclub.de zu finden.

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