In der Stadtverwaltung Zweibrücken läuft derzeit hinter den Kulissen ein größerer Technikwechsel, der auch für den Alltag vieler Menschen spürbar werden dürfte. Das Rechnungs- und Zahlungssystem der Stadt wird umfassend umgestellt – ein Schritt, der zwar langfristig die Abläufe modernisieren soll, kurzfristig aber zu Verzögerungen im Zahlungsverkehr führt.
Betroffen sind zahlreiche Bereiche der Verwaltung, vor allem jene Stellen, die regelmäßig Rechnungen verschicken, Zahlungen leisten oder Beiträge einziehen. Nach Angaben der Stadt kann es deshalb in den kommenden Wochen zu zeitlichen Verschiebungen kommen, sowohl bei Überweisungen der Verwaltung an Dritte als auch bei Abbuchungen von städtischen Entgelten.
Besonders deutlich macht sich die Umstellung bei den ausgehenden Zahlungen bemerkbar. Rechnungen, die die Stadtverwaltung begleichen muss, können voraussichtlich erst wieder ab Kalenderwoche 4 regulär überwiesen werden. Bis dahin ist mit Verzögerungen bei der Bezahlung offener Forderungen zu rechnen. Wer auf Zahlungen der Stadt wartet, muss daher mit einer längeren Bearbeitungszeit kalkulieren.
Auch beim Einzug von Beiträgen per SEPA-Lastschrift kommt es zu Verschiebungen. Nach derzeitigem Stand werden Abbuchungen durch die Stadt – etwa für Kita-Beiträge, Entgelte für die Ganztagsbetreuung, die Musikschule oder vergleichbare Zahlungen – erst wieder ab Ende des Monats ausgeführt. Die Verwaltung weist darauf hin, dass es dadurch im Februar zu einer „doppelten Belastung“ kommen kann, wenn rückständige und laufende Beträge gemeinsam abgebucht werden. Offene Beträge sollen bis dahin nicht separat überwiesen werden, um Doppelzahlungen zu vermeiden.
Unverändert möglich bleiben hingegen Überweisungen an die Stadt. Wer Gebühren oder Rechnungen an die Verwaltung zahlen muss, kann dies weiterhin per Banküberweisung erledigen. Einschränkungen gibt es ausschließlich bei den automatisierten Prozessen, die direkt an das neue Rechnungs- und Zahlungssystem gekoppelt sind.
Mit der Umstellung verfolgt die Stadt Zweibrücken das Ziel, ihre Verwaltungsabläufe weiter zu verbessern und stärker zu digitalisieren. Nach Angaben der Verwaltung sollen Behördengänge und interne Prozesse dadurch effizienter, moderner und bürgerfreundlicher werden. Für die Verzögerungen, die im Zuge der technischen Umstellung nun vorübergehend auftreten, bittet die Stadt um Verständnis und Geduld.























