Gleich dreimal durfte Grün-Weiß am vergangen Samstag jubeln. Gegen Kassel will Grün-Weiß nachlegen. Foto: FC 08 Homburg

Nach der bitteren 0:3-Pleite in Mainz hatte der Trainer des FC Homburg, Matthias Mink, „Wiedergutmachung“ von seiner Mannschaft gefordert. Gesagt, getan, kann man nach dem 3:1-Heimsieg gegen Eintracht Stadtallendorf nur sagen. In einem über weite Strecken einseitigen Spiel war der Sieg der Hausherren zu keinem Zeitpunkt ernsthaft gefährdet. Schon nach drei Minuten stellte Damjan Marceta die Weichen auf Sieg.

Bestes Fußballwetter, schöne Tore und ein souveräner Sieg – für die Fans des FC Homburg gab es am 4. Spieltag der Regionalliga Südwest sportlich nichts zu meckern. Das hatte unter der Woche in Mainz noch ganz anders ausgesehen, weswegen Coach Mink seiner Startformation ein deutlich verändertes Gesicht verpasste. Gleich vier Positionen änderte der 53-jährige im Vergleich zur Niederlage in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt. 

Damjan Marceta, Marco Hingerl, Philipp Hoffmann und Ivan Sachanenko rückten in die erste Elf, während Philipp Schuck, Patrick Dulleck, Maurice Springfeld und Marcel Carl (Verletzungsbedingt nicht im Aufgebot) draußen bleiben mussten. Serkan Göcer rückte für Schuck auf die Rechtsverteidigerposition, während Hingerl als Ballverteiler im offensiven Mittelfeld agierte. Die Mannschaft hatte sich offensichtlich viel vorgenommen und ging schon nach drei Minuten in Führung: nach einem haarsträubenden Stockfehler von Innenverteidiger Nesto Herve Djengoue schaltete Marceta schnell und blieb allein vor Stadtallendorf-Keeper Joao Gabriel Borgert eiskalt. „Das hat den Neuen, die frisch in die Mannschaft gekommen sind, natürlich gutgetan“, freute sich Mink über den frühen Führungstreffer. 

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In der Folge dann Einbahnstraßenfussball auf das Tor der Hessen. Dies lag einerseits an einer guten Leistung der Hausherren, aber andererseits auch daran, dass die Gäste offensiv nicht wirklich stattfanden und hinten immer wieder große Lücken zeigten. Homburg mit druckvollem Spiel nach vorne und einer Reihe von Möglichkeiten, die immer wieder vom starken Hingerl eingeleitet wurden. So nach einer Viertelstunde, als Marceta nach einer perfekt getimten Flanke des Neuzugangs aus Großaspach das Tor nur um wenige Zentimeter verfehlte. Auch nach 20 Minuten war Hingerl beteiligt, als er nach Hereingabe von Jannik Sommer an Borgert scheiterte. 

Nach einer halben Stunde dann der längst überfällige zweite Treffer: nach Ecke von Sommer steht Daniel di Gregorio komplett blank und wuchtete den Ball ins Tor. Spätestens nach diesem Treffer hatte kaum noch jemand das Gefühl, das hier etwas anbrennen könnte. Stadtallendorf konnte den Kasten von FCH-Torwart David Salfeld nie ernsthaft in Gefahr bringen. Ähnlich wie beim ersten Heimspiel gegen Stuttgart, war die zweite Hälfte von Seiten der Grün-Weißen jedoch etwas schwächer als der erste Durchgang. Homburg kam etwas passiv aus der Pause und viele Nicklichkeiten führten dazu, dass das Spiel etwas aus dem Takt kam. 

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