Foto: BDEW
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Stefan Dohler bleibt an der Spitze des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft. Der Vorstandsvorsitzende der Oldenburger EWE AG wurde am Abend des 9. Juni 2026 in Berlin vom BDEW-Vorstand erneut zum Präsidenten gewählt. Damit führt er den einflussreichen Branchenverband für weitere zwei Jahre.

Dohler reagierte mit deutlichen Worten auf das Votum. „Ich bedanke mich herzlich für das erneute Vertrauen der BDEW-Mitgliedsunternehmen. Meine Wiederwahl ist für mich ein großer Ansporn, mich weiterhin mit Nachdruck für die Energie- und Wasserwirtschaft einzusetzen“, erklärte er unmittelbar nach der Abstimmung. Die Branche sehe er in einer Schlüsselrolle: für das Gelingen der Energiewende, für die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland und für die Versorgungssicherheit.

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An die Politik richtete der wiedergewählte Präsident eine klare Erwartungshaltung. Damit die anstehenden Aufgaben zu bewältigen seien, brauche es „verlässliche politische Rahmenbedingungen und einen konsequenten Bürokratieabbau“. Die Zusammenarbeit innerhalb des Verbandes hob er als entscheidenden Faktor hervor. Im BDEW seien Unternehmen jeder Größenordnung, sämtlicher Organisationsformen und über alle Wertschöpfungsstufen hinweg vereint. „Diese Vielfalt und Geschlossenheit sind die große Stärke unseres Verbandes“, betonte Dohler.

Neben dem Präsidenten bestätigte der Vorstand auch das übrige Spitzenpersonal. Gunda Röstel, Geschäftsführerin der Stadtentwässerung Dresden GmbH, bleibt Vizepräsidentin für den Bereich Wasser und Abwasser. Damit setzt der Verband ein deutliches Signal für Kontinuität in einem Sektor, der durch Klimaanpassung und Infrastrukturmodernisierung zunehmend in den Vordergrund rückt.

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Im Kreis der weiteren Vizepräsidenten setzt der BDEW auf eine breite Mischung aus kommunalen und konzerngeprägten Stimmen. Bestätigt wurden Florian Bieberbach, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stadtwerke München, Leonhard Birnbaum, Vorstandsvorsitzender der E.ON SE, Ulf Heitmüller, Vorstandsvorsitzender der VNG AG, Markus Krebber, Vorstandsvorsitzender der RWE AG, sowie Christian Meyer-Hammerström, Geschäftsführer der Osterholzer Stadtwerke. Sämtliche Wahlen erfolgten einstimmig.

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Die ehrenamtlichen Positionen im Präsidium werden turnusgemäß für zwei Jahre aus dem Kreis des Vorstands besetzt. Diesen hatte die BDEW-Mitgliederversammlung zuvor am selben Tag in Berlin neu bestimmt. Mit der erneuten Berufung Dohlers, der seit Jahren auch das Geschäft der EWE AG verantwortet, setzt der Verband in einer Phase tiefgreifender Transformation auf ein eingespieltes Führungsteam – und damit auf einen Kurs, der die Interessen großer Energiekonzerne ebenso bündeln soll wie die kommunaler Stadtwerke und Wasserversorger.

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