Wenn aus historischen Orten Klangräume werden und der Sommerabend zur Bühne für besondere Musik wird – dann ist wieder „Kultur im Museum“ in Homburg. Auch 2025 zeigte sich die beliebte Konzertreihe von ihrer besten Seite: Sechs stimmungsvolle Veranstaltungen zwischen Juni und August, an drei markanten Kulturorten der Stadt – jede davon einzigartig, atmosphärisch und hochwertig besetzt.

Norbert Zimmer, Organisator der Reihe und langjähriger Kurator des Programms, zieht ein durchweg positives Fazit: „Die Reihe war auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg. Trotz einer moderaten Preiserhöhung waren die Konzerte sehr gut besucht. Programm und Wetter haben einfach gepasst – bis auf einen kurzen Regenschauer bei den Wonderfrolleins. Aber das gehört bei Open Air eben dazu.“

Anzeige

Die Veranstaltungsorte könnten unterschiedlicher nicht sein – und gerade das macht den Reiz aus. Vom lauschigen Innenhof der Gustavsburg über die eindrucksvolle Kulisse der Klosterruine Wörschweiler bis zum eleganten Römermuseum Schwarzenacker: „Kultur im Museum“ lebt vom Zusammenspiel aus Musik, Geschichte und Ort.

„Ich sammle über Jahre hinweg Bands und Formationen, die sich bei uns bewerben oder die mir besonders auffallen“, erklärt Zimmer. Besonders wichtig sei ihm, dass jede Band zum jeweiligen Ort passe. „Nicht immer nur das Erwartbare, sondern auch Konzerte wie beim Chronatic Quartett, bei denen Klassik auf Rock trifft.“

Anzeige

Die musikalische Bandbreite 2025 reichte von französischem Chanson über Folkpop bis zu jazzigen Klängen. Highlights waren unter anderem das Vater-Sohn-Duo Double Z, das Publikumslieblinge Wonderfrolleins, Chanson-Urgestein Marcel Adam sowie die Formation Chronatic Quartett – und nicht zuletzt das Kölner Trio Morley, das mit einem ausverkauften Konzert im Römermuseum den Abschluss der Reihe markierte.

Jeder Abend ein Erlebnis

Was bleibt, sind nicht nur Noten und Namen – sondern Erinnerungen.
„Ich habe alle Konzerte selbst ausgesucht – also sind sie im Grunde alle Favoriten“, sagt Zimmer. „Besonders spannend fand ich den Auftakt mit dem Chronatic Quartett. Sehr gefreut habe ich mich auch über Marcel Adam mit seinen kleinen Geschichten und Anekdoten. Und überrascht war ich vom Vater-Sohn-Duo Double Z – zwei tolle Typen mit großartigen Stimmen.“

Und auch wenn der Sommer an manchen Abenden eine Regendusche parat hielt – das Publikum hielt durch. Bei den Wonderfrolleins in der Gustavsburg etwa trotzten die Besucher dem Schauer mit Regenschirmen und guter Laune – Musik verbindet eben Generationen, auch unter freiem Himmel.

Vorfreude auf 2026

Schon jetzt ist klar: „Wir wollen das auf jeden Fall auch 2026 wiederholen – an denselben Orten, aber mit einem neuen, außergewöhnlichen Programm“, kündigt Zimmer an. Wer das diesjährige Line-up erlebt hat, weiß: Auch im kommenden Jahr dürfen sich Besucher auf musikalische Abende freuen, die mehr sind als Konzerte – sie sind Erlebnisse. Und genau das soll so bleiben. „Das Konzept lebt davon, dass wir besondere Künstlerinnen und Künstler einladen, die nicht alltäglich sind.“