Foto: Linda Barth
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Wenige Tage vor dem Start der Special Olympics in Saarbrücken steigt in Homburg die Vorfreude. Bürgermeister Manfred Rippel hat sich im Sportzentrum Erbach, wo während der Spiele die Judo-Wettkämpfe ausgetragen werden, mit zwei Athleten aus der Region getroffen, die ab dem 15. Juni für ihre Stadt an den Start gehen: Louise Rohrer aus Homburg und Henri Velten aus Kleinottweiler.

Das Treffen war keine steife Pressetermin-Inszenierung, sondern ein lockerer Austausch zwischen Sportbegeisterten. Bälle flogen durch die Halle, es wurde viel gelacht, und die Anspannung vor dem Großereignis wich für einen Moment der puren Vorfreude. „Wir freuen uns sehr, dass so viele Sportlerinnen und Sportler aus Homburg dabei sind. Für unsere Stadt ist das etwas ganz Besonderes – und natürlich drücken wir allen ganz fest die Daumen“, sagte Rippel. Die Spiele stünden, so der Bürgermeister, für Gemeinschaft, sportlichen Ehrgeiz und Inklusion – Werte, die auch in Homburg einen hohen Stellenwert hätten.

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Louise Rohrer, 24 Jahre alt, tritt in Saarbrücken im Basketball an. Ihren eigenen Ball brachte sie zum Termin gleich mit – beschriftet mit ihrem Spitznamen „Loulou, die Bestie“. Bewegung gehört für sie seit langem zum Alltag: Neben Basketball trainiert sie regelmäßig Zumba und Kraft, spielt Klavier, liebt Musik und springt gerne Trampolin. Unter der Woche arbeitet sie in den Saarpfalz-Werkstätten in Blieskastel. Erfolge bei Special Olympics hat sie bereits gesammelt, unter anderem im Basketball und beim Stockschießen im Winter.

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Henri Velten, 23 Jahre alt, geht in Forbach im Schwimmen an den Start – in den Disziplinen Rücken, Brust und Kraul. Trainiert wird beim Schwimmclub Homburg im Kombibad KOI. Auch jenseits des Beckenrands ist er umtriebig: Er engagiert sich bei der Feuerwehr und macht Musik. Mit Louise verbindet ihn eine langjährige Bekanntschaft, die gemeinsame Sportleidenschaft – und die Vorfreude auf die Athletinnen-Disco in Saarbrücken, die für beide zu den persönlichen Höhepunkten der Spiele zählen wird.

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Für Homburg sind die Special Olympics weit mehr als ein sportlicher Termin im Kalender. Am Freitag, 13. Juni, lädt die Stadt zum Stadtfest der Inklusion in die Innenstadt ein. Auch Louise Rohrer und Henri Velten werden dort erwartet, gemeinsam mit Vereinen, Partnern und Gästen aus der gesamten Region. „Unsere Athletinnen und Athleten können stolz darauf sein, dabei zu sein. Ganz Homburg fiebert mit – bei den Wettkämpfen ebenso wie beim Stadtfest der Inklusion“, betonte Rippel.

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Neben Rohrer und Velten geht ein weiterer Homburger an den Start: Konstantin Sicks tritt im Rollstuhlrennen an und hat zusätzlich gemeinsam mit einer Bekannten aus Riegelsberg am „Dabeisein-Song-Contest“ teilgenommen. Der Wettbewerb ist Teil der Kampagne „Dabeisein ist Saarland“ und sucht die beliebteste Interpretation des offiziellen Kampagnensongs. Noch bis zum 12. Juni läuft das Online-Voting unter dabeisein-songcontest.de, die Gewinner dürfen ihren Beitrag auf der Aktionsbühne in Saarbrücken präsentieren. „Es wäre eine tolle Sache, wenn ein Homburger Athlet nicht nur sportlich, sondern auch musikalisch Teil dieses besonderen Ereignisses wäre“, sagte Rippel.

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