Foto: Jan Bubel
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Wer im Saarland politisch kommunizieren will, kommt an den sozialen Netzwerken längst nicht mehr vorbei. Wie gut das den Akteuren im Land gelingt, dokumentiert die Union Stiftung mit Sitz in Saarbrücken seit geraumer Zeit in einem monatlichen Analyseformat. Das aktuelle Social Media Briefing für April 2026 liegt nun vor – und liefert einige bemerkenswerte Ergebnisse.

Das Briefing nimmt die Online-Aktivitäten saarländischer Politikerinnen und Politiker, Kommunen sowie politischer Institutionen auf Facebook, Instagram und LinkedIn unter die Lupe. Untersucht werden dabei Reichweiten, Engagement-Raten und Kommunikationsstrategien. Wer schafft es, Menschen zu erreichen? Wessen Beiträge lösen Reaktionen aus? Und welche Muster stecken hinter besonders erfolgreichen Posts? Die April-Ausgabe gibt darauf konkrete Antworten.

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Auf Facebook verzeichnet Stephan Toscani, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Saarländischen Landtag, den größten Zuwachs. 276 neue Followerinnen und Follower kamen im Analysezeitraum hinzu, womit er erstmals die Marke von 5.000 Abonnenten überschritt. Die Stiftung führt diesen Erfolg auf seine kontinuierliche Präsenz zurück: Regelmäßige Einblicke in die politische Arbeit und öffentliche Auftritte sorgten für Sichtbarkeit und stärkten die Bindung zu seiner Community.

Als sogenannter Durchstarter auf Facebook sticht die SPD-Landtagsabgeordnete Sandra Quinten hervor. Ein einzelner Beitrag von ihr erzielte rund 2.600 Interaktionen – eine außergewöhnlich hohe Resonanz. Laut der Analyse gelingt ihr das vor allem durch Inhalte mit gesellschaftlicher Relevanz, emotionaler Ansprache und klarer Positionierung. Besonders wirksam seien dabei Beiträge, in denen sie persönlich präsent ist und ihr Engagement sichtbar macht.

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Auf Instagram wiederum ragt Andreas Hübgen heraus, Bürgermeister der Gemeinde Illingen und CDU-Mitglied. Mit einer Interaktionsrate von 33 Prozent erreicht er eine Quote, die weit über dem Durchschnitt liegt. Seine Strategie folgt dabei keinem starren Redaktionsplan, sondern reagiert situativ auf aktuelle Ereignisse vor Ort. Gerade diese Mischung aus lokaler Verankerung, Spontaneität und persönlicher Ansprache sorge für die intensive Resonanz, so die Analyse.

Das vollständige Social Media Briefing der Union Stiftung für April 2026 steht kostenlos auf der Website der Stiftung unter www.unionstiftung.de/briefing zum Download bereit. Für alle, die wissen wollen, wie politische Kommunikation im Saarland digital funktioniert, lohnt sich ein Blick in die Daten.

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