Die Linke im Saarbrücker Bezirk Halberg hat wieder eine aktive Basis. Am 22. März wählten die Mitglieder auf einer gut besuchten Versammlung einen neuen Vorstand und legten damit den Grundstein für die Wiederbelebung des Bezirksverbands, der zuletzt organisatorisch brach gelegen hatte.
An die Spitze tritt Ivory Opoku als Vorsitzende. Ihr zur Seite steht Sasha-Thea Rukover als stellvertretende Vorsitzende. Die Schriftführung übernimmt Yannik Veeser, unterstützt von Lisa-Maribel Wagner-Baumann als Stellvertreterin. Komplettiert wird der Vorstand durch vier Beisitzende: Brigitte Karrenbauer, Virgine Eickhoff, Harald Recktenwald-Forse und Leonard Suska. Sämtliche Wahlen fielen einstimmig aus – ein Signal, das die neue Vorsitzende als Rückenwind deutet.
„Wir wollen jetzt gemeinsam anpacken und den Bezirk Halberg wieder sichtbar und aktiv machen. Die Themen liegen auf dem Tisch. Jetzt geht es darum, konkrete Verbesserungen für die Menschen vor Ort zu erreichen“, sagte Opoku nach ihrer Wahl. Zugleich warb sie offen um Verstärkung: „Alle, die sich für soziale Politik im Bezirk einsetzen wollen, sind herzlich willkommen, bei uns mitzumachen und sich einzubringen.“
Inhaltlich hat sich der frisch formierte Verband bereits klare Prioritäten gesetzt. Im Mittelpunkt steht die Wohnungs- und Mietenpolitik im Bezirk Halberg. Die Partei will ihre laufende Mietenkampagne vor Ort verankern und den Draht zur Landesarbeitsgemeinschaft Wohnen enger knüpfen. Daneben nimmt der Bezirksverband die Gestaltung des öffentlichen Raums in den Blick und kündigt eine stärkere Präsenz bei den Sitzungen des Bezirksrats an. Auch Bildung und Gesundheitsversorgung stehen auf der Agenda, wobei der Fokus stets auf den konkreten Alltagsproblemen der Bewohnerinnen und Bewohner liegen soll.
Für den Kreisverband Saarbrücken bedeutet die Reaktivierung einen Zugewinn an Struktur in einem Stadtteil, der zuletzt ohne eigene parteipolitische Vertretung der Linken auskommen musste. Ob der einstimmige Aufbruch tatsächlich in dauerhafte kommunalpolitische Arbeit mündet, wird sich in den kommenden Monaten zeigen – die Themen, so viel steht fest, gehen dem Bezirk nicht aus.




















