Bild: Bill Titze

Am Sonntag, 11. September, ist der „Tag des offenen Denkmals“. Das Römermuseum in Homburg-Schwarzenacker beteiligt sich auch diesmal und bietet eine besondere Mitmach-Rate-Krimiführung.

Monika Link alias Kammerzofe Henrietta ermittelt zusammen mit den Teilnehmern und mit kriminalistischem Spürsinn im Mordfall „Nimmsgern“.

Großes Entsetzen packt die illustre Festgesellschaft: Advokat Nimmsgern wurde nach einem köstlichen Mahl im Hause des Barons von Ambotten erschossen aufgefunden. Gemeinsam mit der Kammerzofe Henrietta werden die Teilnehmer dieser mörderischen Führung den Fall klären und anhand von Zeugenaussagen, der Tatortskizze und des Beweismittels den Mörder zur Strecke bringen. „Historische Ereignisse bilden den Hintergrund der fiktiven Mordgeschichte im Hause des Barons von Ambotten“, erklärt die passioniert beflissene Zofe im Dienste des Herzogs.

Es dreht sich alles um mysteriöse Vorfälle, dreiste Diebe und Erpresser und so manch andere zwielichtige Personen. „Henrietta bringt die grauen Zellen gehörig auf Trab, wenn es darum geht, den Täter hinter Schloss und Riegel zu bringen, denn des Rätsels Lösung liegt in den Bildern der Gemäldegalerie im Edelhaus“, verrät Philipp Scheidweiler, Geschäftsführer der Stiftung Römermuseum.

Die Veranstaltung findet sowohl von 14.45 bis 16 Uhr als auch von 16.45 bis 18 Uhr in der barocken Gemäldegalerie des Edelhauses statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 16 Euro. Weitere Infos gibt es im Internet unter www.roemermuseum-schwarzenacker.de oder telefonisch unter 06848/730777.

Hintergrund:

Denkmale sind Zeugen vergangener Geschichten ihrer Bewohner und Erbauer. Ihre Bausubstanz steckt voller Beweismittel. Historische Narben, Ergänzungen und Weiterentwicklungen erzählen viel über ein Bauwerk und seine Bewohner. Das Denkmal selbst kann zum Opfer werden. Der Tag des offenen Denkmals 2022 geht der Frage nach, welche Erkenntnisse und Beweise sich durch die Begutachtung der originalen Denkmalsubstanz gewinnen lassen. Welche Spuren hat menschliches Handeln über die Jahrhunderte hinweg und viele Zeitschichten hindurch hinterlassen? Welche „Taten“ wurden im und am Bau verübt? Und welche Schlüsse zieht die Denkmalpflege daraus?

Unter dem Motto „KulturSpur. Ein Fall für den Denkmalschutz“ lädt der Tag des offenen Denkmals dazu ein, sich auf Spurensuche zu begeben und Geschichte und Geschichten am Denkmal zu ermitteln.

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