Foto: Jürgen Frank
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Ein Ensemble, das die New York Times für seinen „luxuriös warmen Klang und die sehnsüchtige Lyrik“ rühmt, gastiert am 12. März im Homburger Saalbau: Das Brentano String Quartet bringt im Rahmen der Meisterkonzert-Saison Werke von Haydn, Bartók und Dvořák auf die Bühne. Für Liebhaber klassischer Kammermusik dürfte der Abend zu den Höhepunkten der laufenden Spielzeit zählen.

Mark Steinberg und Serena Canin an den Violinen, Misha Amory an der Viola sowie Nina Maria Lee am Violoncello – in dieser Besetzung tritt das New Yorker Quartett an, um ein Programm zu gestalten, das drei Epochen der Streichquartett-Literatur miteinander verbindet. Auf dem Spielplan stehen Haydns Opus 54/2, Bartóks viertes Streichquartett und Dvořáks Opus 106. Konzertbeginn ist um 19.30 Uhr, Einlass bereits ab 18.30 Uhr. Wer sich vorab auf das Programm einstimmen möchte, kann um 19 Uhr die Einführung von Markus Korselt besuchen, dem Künstlerischen Leiter der Meisterkonzerte.

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Das 1992 gegründete Ensemble blickt auf mehr als drei Jahrzehnte zurück, in denen es sich einen festen Platz unter den weltweit führenden Streichquartetten erspielt hat. Bereits 1995 erhielt es mit dem Naumburg Award und dem Cleveland Quartet Award zwei der bedeutendsten Auszeichnungen der Kammermusikszene. Heute ist das Brentano String Quartet als Artists-in-Residence an der Yale School of Music beheimatet und gibt dort regelmäßig Meisterkurse und Workshops. Frühere Residenzen führten das Quartett unter anderem an die Princeton University, die New York University, ans Lincoln Center und an die Londoner Wigmore Hall.

Die Liste der künstlerischen Weggefährten liest sich wie ein Who’s who der klassischen Musik. Gemeinsame Projekte verbinden das Quartett mit Sopranistin Jessye Norman, Mezzosopranistin Joyce DiDonato und den Pianisten Mitsuko Uchida und Jonathan Biss, um nur einige zu nennen. Darüber hinaus hat das Ensemble bei namhaften zeitgenössischen Komponisten wie Vijay Iyer, James MacMillan und Matthew Aucoin Werke in Auftrag gegeben – ein Beleg für den forschenden Interpretationsstil, der das Brentano Quartet auszeichnet. Auch auf der Leinwand hinterließ es Spuren: Die Filmmusik zu „A Late Quartet“ mit Philip Seymour Hoffman und Christopher Walken stammt aus seinen Händen.

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Die großen Konzerthäuser der Welt gehören längst zum festen Tourplan des Ensembles. Ob Concertgebouw Amsterdam, Pierre Boulez Saal in Berlin oder Mozartwoche in Salzburg – überall wird das Quartett für seine originelle Programmgestaltung und sein feinsinniges Zusammenspiel geschätzt. Die Londoner Times bescheinigte den vier Musikern „wunderbares, selbstloses Musizieren“, und auch beim Publikum genießt das Ensemble einen hervorragenden Ruf.

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Dass ein Quartett dieses Kalibers im Saalbau der Kreisstadt Station macht, unterstreicht die Strahlkraft der Homburger Meisterkonzert-Reihe. Tickets für den Abend sind über Ticket Regional unter www.ticket-regional.de/homburg erhältlich, außerdem in der Tourist-Info Homburg in der Talstraße 57a. Restkarten gibt es – sofern noch verfügbar – an der Abendkasse.

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