Am Montag, 20. Juni 2016, findet am Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS) eine Informationsveranstaltung im Rahmen der Welt-Kontinenz-Woche statt. Die Klinik für Frauenheilkunde, Geburtshilfe und Reproduktionsmedizin informiert zum Thema „Wenn die Blase “Druck” macht – (K)ein Tabuthema“ und stellt aktuelle Therapiekonzepte zur Behandlung von Harninkontinenz vor. Die Veranstaltung richtet sich an Betroffene, Angehörige und Interessierte, Beginn ist um 18 Uhr im Besprechungsraum der Frauenklinik (Geb. 09, Raum E 36) am UKS in Homburg. Der Eintritt ist frei.
 Es wird geschätzt, dass bis zu 8 Millionen Frauen in Deutschland unter der Senkung der weiblichen Genitalorgane oder an einer Harninkontinenz leiden. Die Dunkelziffer ist vermutlich noch deutlich größer. Das Risiko einer solchen Erkrankung steigt mit fortschreitendem Alter, kann aber auch bei jungen Frauen auftreten. Betroffene Frauen erleiden eine große Einbuße der Lebensqualität, da diese Krankheitsformen bei allen Tätigkeiten allgegenwärtig sind. Eine Großzahl der Erkrankten zögert bei der Suche nach entsprechender ärztlicher Abhilfe, obwohl die moderne Medizin eine Vielzahl an Therapiemöglichkeiten bietet.
“Harninkontinenz ist in den meisten Fällen heilbar, in den wenigen nicht-heilbaren Fällen können die Beschwerden deutlich gelindert werden. Die Voraussetzung dafür ist aber eine umfassende Untersuchung, die Wahl der richtigen Therapie und ihre Umsetzung“, so der Direktor der Klinik für Frauenheilkunde, Geburtshilfe und Reproduktionsmedizin, Univ.-Prof. Dr. Erich-Franz Solomayer. In der Spezialsprechstunde Urogynäkologie der Klinik werden diese Vorgaben umgesetzt: Durch eine zielgerichtete Diagnostik, innovative und meist minimal-invasive Therapieverfahren sowie eine passende Nachsorge werden alle Formen der Beckenbodenerkankungen optimal behandelt.
Mit der Vortragsveranstaltung beteiligt sich die Klinik an der Welt-Kontinenz-Woche der internationalen Gesellschaft für Kontinenz. Univ.-Prof. Solomayer und Panagiotis Sklavounos, Funktionsoberarzt der Urogynäkologie, werden den Teilnehmern aktuelle Therapiekonzepte zur Behandlung von Harninkontinenz vorstellen. Nach den Vorträgen besteht die Möglichkeit, eigene Fragen an die Referenten zu stellen.
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