In der Regel sind Bilanzpressekonferenzen von jeder Menge Zahlen geprägt Das war diese Woche auch bei der Kreissparkasse Saarpfalz nicht anders. Doch gibt das Kreditinstitut auch Auskunft über Tätigkeiten, die über Eigenkapitalquote und Bilanzsumme hinausgehen, wie Vorstandsvorsitzender Armin Reinke bei seinem Fazit zu Protokoll gibt: „Wir sind mit dem vergangenen Jahr sehr zufrieden. Sehr stark im Fokus war der Ausbau der digitalen Medien. Da haben wir im vergangenen Jahr sehr viel getan.“

Dieses Engagement macht sich bemerkbar, ist aber auch notwendig, da sich der „klassische“ Bankkunde an die modernen Entwicklungen anpasst: „Für die Sparkasse ist das Thema „Regionale Nähe“ und persönliche Beratung wichtig. Unsere Kunden erwarten aber auch Serviceleistungen, die sie von der Couch machen können. Da müssen wir auch beides anbieten können“, erklärt Reinke. 

In die gleiche Richtung geht auch Ralph Marx:  „Der Kunde erwartet von uns nicht nur eine Betreuung in der Geschäftsstelle, sondern er will auch die digitale Medien nutzen.“ Dafür hat die Sparkasse im vergangenen Jahr ein ganzes Portfolio an Zugangsmöglichkeiten für ihre Kunden geschaffen. Das geht von der telefonischen Beratung durch das Kundenservicecenter, über eine digitale Geschäftsstelle im WorldWideWeb bis hin zu Zahlungsmöglichkeiten über das Smartphone. 

Ralph Marx, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Saarpfalz

Eben jenes kontaktlose Bezahlen sei in der Akzeptanz von Handel und Nutzern merklich gestiegen. Momentan kommen bei der Sparkasse vor allem Nutzer mit Android-Betriebssystem via PayDirekt in den Genuss dieser Zahlungsmöglichkeiten. ApplePay lässt weiter auf sich warten, auch wenn bis Ende des Jahres mit einer Einführung gerechnet wird. „ApplePay ist ein Thema. Aktuell laufen Verhandlungen und wenn alles klappt, gehen wir davon aus, das ApplePay Ende des Jahres kommt“, so Marx. Denn Online-Banking ist längst kein Nieschenthema mehr: von den 58.000 Konten bei der Kreissparkasse sind aktuell 27.000 Konten für den Onlinezugang freigeschaltet.

Neben den Mitteln, die in die Digitalisierung fließen, investiere man auch ganz bewusst weiter in das Geschäftsstellennetz: „Wir müssen in zwei Welten investieren. Sowohl in der digitalen Welt, als auch in unsere Geschäftsstellen“, so Marx. Zu sehen ist das beispielsweise in kleineren Stellen wie Frankenholz, Oberwürzbach, aber auch in den großen Filialen in Rohrbach und St.Ingbert. Insgesamt betreibt die KSK Saarpfalz 26 Geschäftsstellen, 43 Geldautomaten, 28 SB-Terminals und 26 Kontoauszugsdrucker in der Region.

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