Foto: MIBS/A. Weber
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Eine Million Euro stellt das saarländische Innenministerium für den Neubau des Feuerwehrhauses in Kleinblittersdorf bereit. Die Landesförderung fließt in ein Projekt, dessen Gesamtkosten bei rund fünf Millionen Euro liegen – und das die Einsatzfähigkeit der örtlichen Wehr auf Jahre hinaus absichern soll.

Der Grund für den Neubau ist so schlicht wie drängend: Das bisherige Feuerwehrgerätehaus erfüllt die heutigen Anforderungen an Sicherheit, Funktionalität und Einsatzbereitschaft nicht mehr. Eine Erweiterung am bestehenden Standort scheidet aus, weil weder die räumliche Lage noch die verfügbaren Flächen dies zulassen. Deshalb wird an einem neuen Standort gebaut.

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Geplant ist ein zweigeschossiges Sozialgebäude mit angeschlossener Fahrzeughalle. Hinzu kommen ein Alarmhof, ein Stabsraum und eine Funkwerkstatt. In dem Gebäude sollen künftig 49 aktive Einsatzkräfte sowie 18 Mitglieder der Jugendfeuerwehr Platz finden – eine Dimensionierung, die den tatsächlichen Bedarf der Gemeinde widerspiegelt und Reserven für die Zukunft lässt.

Innenminister Reinhold Jost betonte die Bedeutung des Vorhabens: „Eine leistungsfähige Feuerwehr braucht moderne und funktionale Infrastruktur. Mit dem Neubau in Kleinblittersdorf schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass die Einsatzkräfte auch künftig schnell und sicher helfen können.“ Die Investition sei zugleich ein Zeichen der Wertschätzung für die Arbeit der Feuerwehrleute, denen „tiefste Anerkennung, größten Dank und höchsten Respekt“ gebühre.

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Auch Bürgermeister Rainer Lang ordnete die Förderung als wegweisend ein. „Mit dieser wichtigen Förderung durch das Land wird ein starkes Zeichen für die Sicherheit unserer Gemeinde gesetzt und gleichzeitig in die Zukunft von Kleinblittersdorf investiert“, sagte er. Sein besonderer Dank gelte den Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern, die „Tag für Tag mit großem Engagement, Verlässlichkeit und persönlichem Einsatz“ für den Schutz der Bevölkerung einstünden.

Der Neubau markiert damit nicht nur einen infrastrukturellen Fortschritt für die Gemeinde an der französischen Grenze, sondern unterstreicht auch die Bereitschaft des Landes, den ehrenamtlichen Brandschutz im Saarland gezielt zu stärken. Für die Einsatzkräfte vor Ort bedeutet das Projekt vor allem eines: zeitgemäße Arbeitsbedingungen, die ihrer täglichen Verantwortung gerecht werden.

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