
Mehr als 3.800 Kundinnen und Kunden an Spitzentagen – Zahlen, die es vor dem Umbau in dieser Größenordnung schlicht nicht gab. Rund 100 Tage nach der Wiedereröffnung der grundlegend modernisierten Kaufland-Filiale in der Homburger Robert-Bosch-Straße fällt die erste Zwischenbilanz deutlich positiv aus. Filialleiter Gerlando Scarpello spricht von einem Zuspruch, der die Erwartungen übertroffen hat.
„Mit dem Neustart in Homburg und dem bisherigen Kunden-Zuspruch sind wir wirklich sehr zufrieden. Am Wochenende ist unsere Filiale besonders stark frequentiert. An unseren Top-Tagen kommen mehr als 3.800 Kundinnen und Kunden. Eine solche Resonanz hat es vor unserem umfassenden Umbau nie gegeben und die Kunden kaufen jetzt auch deutlich mehr bei uns ein“, erklärt Scarpello. Nicht nur die Frequenz sei gestiegen, auch der durchschnittliche Einkauf falle größer aus als vor der Modernisierung.
Einen wesentlichen Anteil an diesem Aufwärtstrend schreibt die Filialleitung dem konsequent ausgebauten Frische-Sortiment zu. Obst, Gemüse und ein neues Fisch-Angebot in Selbstbedienung gehören laut Kaufland zu den stärksten Umsatztreibern seit der Neueröffnung. Ergänzt wird das Angebot durch ein breiteres Spektrum an regionalen Produkten, das offenbar den Nerv der Kundschaft trifft. „Unser ganz klarer Fokus auf die Frische kommt wirklich gut an. Die Kunden mögen auch die große Auswahl an regionalen Produkten, die wir ihnen noch umfassender anbieten“, sagt Scarpello. Auch die neu gestaltete Filial-Bäckerei mit erweitertem Sortiment sowie der modernisierte Konzessionärsbereich verzeichnen eine rege Nachfrage.
Abseits der Regale hat sich vor allem beim Bezahlvorgang einiges verändert. Die neu installierten Selbstbedienungskassen haben sich in kurzer Zeit als feste Größe etabliert: Durchschnittlich 40 Prozent der Kundinnen und Kunden greifen bereits auf die SB-Kassen zurück, besonders bei kleineren Einkäufen. Darüber hinaus gewinnt der digitale Service K-Scan zunehmend an Zuspruch. Dabei scannen Kunden ihre Artikel bereits während des Einkaufs per Smartphone oder Handscanner und übergeben den gesamten Warenkorb am Ende per QR-Code an die SB-Kasse. Wer den Service einmal ausprobiert hat, bleibt offenbar dabei – die Wiedernutzungsquote sei hoch, heißt es von Seiten des Unternehmens.
Ganz abgeschlossen ist die Modernisierung allerdings noch nicht. Außerhalb der regulären Öffnungszeiten laufen derzeit finale Arbeiten, um den Markt vollständig fertigzustellen. Ab dem Sommer soll eine komplett neue Lüftungsanlage für eine zeitgemäße Klimatisierung sorgen. Auf dem Dach des Gebäudes stehen zudem noch Restarbeiten an, die die baulichen Voraussetzungen für das neue Be- und Entlüftungssystem schaffen sollen.
Für den Standort Homburg markiert die Zwischenbilanz nach 100 Tagen einen deutlichen Aufwärtstrend. Ob sich die hohe Kundenfrequenz dauerhaft auf diesem Niveau halten lässt, wird sich in den kommenden Monaten zeigen – spätestens dann, wenn auch die letzten Baumaßnahmen abgeschlossen sind und der modernisierte Markt sein volles Potenzial entfalten kann.


















