Quelle: Turn- und Sportverein Höchen 06 e.V.

Robert Legrom vom Turn- und Sportverein Höchen 06 hat bei den Deutschen Meisterschaften im Parabogen in der Halle erneut bewiesen, dass er zur nationalen Spitze gehört. Bei den Titelkämpfen am 7. und 8. März 2026 in Gera erkämpfte sich der Bogenschütze den dritten Platz – und damit zum wiederholten Mal einen Podestplatz auf höchster deutscher Ebene.

Dabei hatte Legrom die Messlatte selbst hoch gelegt. Im Vorjahr 2025 hatte er bei den Deutschen Meisterschaften noch den Titel geholt und war als amtierender Meister nach Gera gereist. Die Erwartungen an den Athleten aus Höchen waren entsprechend groß, die Konkurrenz allerdings ebenfalls stark aufgestellt.

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Am Ende fehlte nur wenig zur erfolgreichen Titelverteidigung. Legrom musste sich in einem engen Wettbewerb knapp geschlagen geben, sicherte sich mit Bronze aber dennoch einen Platz auf dem Treppchen. Für den TuS Höchen 06 ist das Ergebnis ein weiterer Beleg dafür, dass der Verein im Parabogensport auf nationaler Bühne mitspielen kann.

Die Disziplin Parabogen richtet sich an Sportlerinnen und Sportler mit körperlicher Beeinträchtigung und ist fester Bestandteil des paralympischen Programms. Dass ein Athlet aus einem vergleichsweise kleinen saarländischen Verein in diesem Feld regelmäßig um Medaillen schießt, unterstreicht sowohl Legroms individuelle Klasse als auch die Arbeit seines Vereins im Hintergrund.

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Der TuS Höchen 06 zeigte sich nach dem Wettkampf stolz auf die konstanten Leistungen seines Schützen. Legrom zähle mit seinem Einsatz und seiner sportlichen Qualität einmal mehr zu den besten Parabogenschützen Deutschlands, betonte der Verein. Die nächsten Wettkämpfe dürften für den Bronzemedaillengewinner zusätzliche Motivation bieten – schließlich hat er gezeigt, dass er auf dem Podest zu Hause ist.

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