Anzeige

Wer in den vergangenen Jahren aufmerksam durch seinen Garten gegangen ist, hat es womöglich bemerkt: Das Summen wird leiser. Immer weniger Bienen finden sich zwischen Obstbäumen und Blumenbeeten ein, und mit ihrem Rückgang gerät ein ganzes Ökosystem ins Wanken. Genau hier setzt ein Bildervortrag an, zu dem der Zweckverband „Saar-Blies-Gau/Auf der Lohe“ am 28. Mai um 19 Uhr ins Kulturlandschaftszentrum Haus Lochfeld nach Wittersheim einlädt.

Unter dem Titel „Bienengarten – Bienen im Garten“ nimmt Bienenvater Hans-Werner Krick sein Publikum mit in die Welt der Wild- und Honigbienen und erklärt, wie ein Garten beschaffen sein muss, damit die Insekten dort dauerhaft heimisch werden. Seine zentrale Botschaft: Dem vielbeschworenen Bienensterben lässt sich durchaus etwas entgegensetzen – und zwar direkt vor der eigenen Haustür. Wer den Tisch für die Bestäuber reichlich decke, werde staunen, welche Vielfalt sich nach einiger Zeit einstelle, so Krick.

Anzeige

Konkret stellt der Referent heimische Wild- und Zierpflanzen vor, die nicht nur Bienen anlocken, sondern auch das menschliche Auge erfreuen. Darüber hinaus zeigt er einfache Wege auf, wie sich attraktive Wohn- und Brutstätten für die Insekten schaffen lassen. Der bebilderte Vortrag richtet sich dabei ausdrücklich an alle, die ihren Garten ökologisch aufwerten möchten – Vorkenntnisse in der Imkerei sind nicht nötig.

Die Veranstaltung dauert rund 90 Minuten, die Teilnahmegebühr liegt bei sechs Euro pro Person. Wer dabei sein möchte, muss sich bis spätestens 26. Mai anmelden – entweder telefonisch unter (06841) 1047228 zu den üblichen Geschäftszeiten oder per E-Mail an haus-lochfeld@saarpfalz-kreis.de. Da die Parkmöglichkeiten unmittelbar am Haus Lochfeld begrenzt sind, empfehlen die Veranstalter, auf Parkplätze in der näheren Umgebung auszuweichen oder Fahrgemeinschaften zu bilden.

Anzeige

Dass Bienen in den Garten gehören, ist keine neue Erkenntnis – doch sie hat an Dringlichkeit gewonnen. Ohne eine flächendeckende Bestäubung geraten nicht nur Nutzpflanzen unter Druck, auch die ökologische Vielfalt insgesamt leidet. Der Abend in Wittersheim will deshalb mehr sein als ein netter Naturvortrag: Er liefert handfeste Anregungen, wie jeder Einzelne im eigenen Umfeld einen Beitrag leisten kann, damit das Summen im Garten nicht verstummt.

💬 Was meinst du dazu?Dein Kommentar
Anzeige

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein