Angeführt von ihrem Spitzenkandidaten, Bundesaußenminister Heiko Maas, geht die Saar-SPD in den Bundestagswahlkampf. Darüber hat die Partei am Samstag während ihrer Landesdelegiertenkonferenz in der Ursapharm-Arena in Spiesen-Elversberg entschieden. Auch über die weiteren Listenplätze wurde abgestimmt.

Unter den ersten Fünf sind drei Kandidatinnen und Kandidaten unter 35 Jahre. Nach Ansicht der Saar-SPD-Vorsitzenden Anke Rehlinger „dürften wir als Saar-SPD damit bundesweit ziemlich einmalig sein“. Damit möchten die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten aus dem kleinsten Flächenbundesland im Bundestag „weiter eine starke Stimme für das Saarland und seine Menschen sein“.

Rehlinger forderte bei der Veranstaltung, dass Deutschland „wieder Vorbild beim Klimaschutz“ werden müsse. „Aber bitte mit kluger Industriepolitik, damit wir auch in Zukunft gute Arbeitsplätze haben. Wir werden das in die Hand nehmen, weil es andere nicht tun. Wenn es darum geht, Arbeitsplätze zu schaffen, dann ist auf die SPD Verlass.“

Auch Bundesaußenminister Heiko Maas betonte die Bedeutung der Industrie für die Zukunft. „Nach der Krise wird es um die Zukunft der guten Arbeit in Industrie und Mittelstand gehen. Wie wir es in unserem Zukunftsprogramm fordern. Die SPD ist nach wie vor die Partei für die Arbeitnehmer.

Maas wurde schließlich mit 91% auf Platz 1 der Landesliste gewählt. Auf den weiteren Plätzen folgen Josephine Ortleb (Saarbrücken-Stadt), Christian Petry (Neunkirchen), Emily Vontz (Merzig-Wadern) und Esra Limbacher (Saarpfalz). Bei der letzten Bundestagswahl 2017 zogen zwei Kandidaten der SPD über die Landesliste in den Bundestag ein. Darüber hinaus holte Josephine Ortleb im Wahlkreis Saarbrücken das Direktmandat für ihre Partei.

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