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Nach dem Hinweis eines aufmerksamen Autofahrers, welcher am Sonntag, den 3. April, gegen 22.45 Uhr, den Polizei-Notruf wählte, hielten Beamte der Polizeiinspektion Saarlouis einen Kleinbus an und unterzogen die Fahrzeuginsassen einer Verkehrskontrolle. Dabei staunten die Beamten nicht schlecht, als sie an das Fahrzeug herantraten.

Auf dem Fahrersitz saß ein 15-Jähriger, auf dem Beifahrersitz ein 14-jähriger Jugendlicher. Wie sich später herausstellte, bewohnen beide derzeit eine Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung in der Gemeinde Wadgassen und gelangten auf bislang unbekannte Art und Weise an die Fahrzeugschlüssel eines Kleinbusses der Einrichtung.

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Erstes Ziel ihrer Fahrt war offenbar ein Fast-Food-Restaurant, wo sie sich für ihre Spritztour mit ausreichend Verpflegung eindeckten. Anschließend kam es dann in einer Einbahnstraße in Bous zu dem Aufeinandertreffen mit dem bereits erwähnten Verkehrsteilnehmer.

Der 15-jährige Fahrzeugführer befuhr mit dem Kleinbus eine Einbahnstraße entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung, sodass der 28-Jährige aus dem Landkreis Saarlouis diesem ausweichen musste. Die beiden Jugendlichen setzten ihre Fahrt über die A620 in Richtung Luxemburg fort, wo sie schließlich von den Polizeibeamten mittels Streifenwagen von der Autobahn gelotst wurden.

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Die beiden Jugendlichen wurden zur Polizeidienststelle in Saarlouis verbracht, wo sie in der Folge in die Obhut eines Verantwortlichen der Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung überstellt wurden. Zuvor verdeutlichten ihnen die Beamten in einem eindringlichen Gespräch die Gefahren und möglichen Folgen ihres leichtsinnigen Handelns. Diesbezüglich wurden entsprechende Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, eingeleitet.

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