Das saarländische Ministerium für Inneres, Bauen und Sport hat die aktuellen Zahlen zur Zuwanderung und zum Asylgeschehen für November 2025 vorgelegt.
Die Übersicht beantwortet unter anderem, wie viele Flüchtlinge im vergangenen Monat ins Saarland gekommen sind, aus welchen Staaten die meisten Asylsuchenden stammen, wie viele Menschen in der Landesaufnahmestelle Lebach leben und wie viele Abschiebungen sowie freiwillige Ausreisen erfolgt sind. Die Daten werden jeweils zur Monatsmitte für den vorangegangenen Monat veröffentlicht und sollen einen kompakten Überblick über die Flüchtlingssituation im Saarland geben.
Zum Stichtag 30. November 2025 waren in der Landesaufnahmestelle Lebach einschließlich Kapazitätserweiterungen 780 Personen untergebracht. Im November wurden im Saarland 95 Asylbewerber aufgenommen, hinzu kamen 165 Flüchtlinge aus der Ukraine. Auf die Kommunen verteilt wurden 47 Asylbewerber und 164 Flüchtlinge aus der Ukraine. Im selben Zeitraum wurden 181 Asylanträge gestellt und 190 Entscheidungen getroffen. Davon fielen 36 positiv aus, also mit Anerkennung als Flüchtling, subsidiärem Schutz oder Abschiebungsschutz, 87 Anträge wurden abgelehnt.
Die Differenz zwischen der Gesamtzahl der Entscheidungen und der Summe aus positiven und negativen Bescheiden ergibt sich aus sonstigen Verfahrenserledigungen. Wichtigstes Herkunftsland der Asylsuchenden im Saarland war Syrien. Zudem wurden 30 Personen abgeschoben.
Über das Förderprogramm REAG/GARP wurden 23 freiwillige Ausreisen unterstützt, weitere 27 Personen reisten auf sonstigem Weg freiwillig aus. Ein Abgleich mit früheren Monatslisten ist wegen möglicher nachträglicher Änderungen nicht möglich.

















