In St. Ingbert ist ein weiterer Schritt für eines der größten Zukunftsprojekte des Saarlandes geschafft: Die Stadt hat die Baugenehmigung für den Neubau des CISPA Helmholtz-Zentrums erteilt und das Dokument offiziell an das Bauunternehmen Peter Gross Bau übergeben. Damit rückt der Start der Bauarbeiten auf dem früheren Neumann-Gelände ein gutes Stück näher.
Der Neubau des CISPA soll den Wissenschafts- und Innovationsstandort Saarland dauerhaft stärken. Das Forschungszentrum hat sich in den vergangenen Jahren als wichtige Adresse für Cybersicherheit und Datenschutz etabliert und genießt inzwischen überregionale Bedeutung. Mit dem neuen Gebäude in St. Ingbert soll diese Rolle weiter ausgebaut und langfristig abgesichert werden.
Auffällig ist vor allem die Geschwindigkeit, mit der das Genehmigungsverfahren abgeschlossen wurde. Vom offiziellen Eingang des Bauantrags bis zur erteilten Baugenehmigung vergingen nach Angaben der Stadt nur rund 2 ½ Monate. Möglich wurde dies durch eine frühzeitige, enge und konstruktive Abstimmung zwischen dem Bauherrn, den beteiligten Planungsbüros, der Stadtverwaltung und den zuständigen Landesbehörden. Die Stadt St. Ingbert hatte dem Verfahren eine hohe Priorität eingeräumt und interne Abläufe entsprechend ausgerichtet.
Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer betonte die Bedeutung des Projekts im Kontext des wirtschaftlichen Wandels im Saarland. „In diesen Zeiten des Strukturwandels gilt: Wir müssen jetzt schnellstmöglich zukunftsfähige Arbeitsplätze und Perspektiven für Menschen schaffen. Das Projekt war von allen Seiten sehr gut vorbereitet. Die Abstimmungen erfolgten eng und lösungsorientiert. Besonders die schnellen und konstruktiven Abstimmungen mit den beteiligten Behörden und der Landesverwaltung haben diese Rekordzeit möglich gemacht. Mein besonderer Dank gilt den Fachabteilungen im Rathaus sowie der Landesverwaltung – insbesondere dem Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz – für die hervorragende Zusammenarbeit“, erklärte Meyer.
Mit der Übergabe der Baugenehmigung an Peter Gross Bau können nun die nächsten Schritte zur Umsetzung des Neubaus vorbereitet werden. Das ausführende Unternehmen hebt ebenfalls die gute Zusammenarbeit hervor. Philipp Gross von Peter Gross Bau sagte: „Unser Dank gilt Oberbürgermeister Meyer, dem gesamten Team im Rathaus sowie allen beteiligten Behörden. Alle Beteiligten haben sprichwörtlich am gleichen Strang gezogen. Dass die Landesregierung diesen mutigen Schritt geht und das Projekt gezielt zur Stärkung von Wissenschaft und Forschung unterstützt, ist ein starkes Signal für den Standort und für die Zukunft.“
Der CISPA-Neubau gilt als zentraler Baustein für die langfristige Entwicklung St. Ingberts und des Saarlandes hin zu einem modernen Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort. Das Vorhaben soll ein deutliches Zeichen für Innovationskraft, Leistungsfähigkeit und Zukunftsorientierung setzen. Entstehen wird der Neubau auf dem ehemaligen Neumann-Gelände in St. Ingbert. Für die Bauarbeiten ist eine Dauer von etwa 3 Jahren veranschlagt.















