Los ging’s am Freitag mit einer kleinen Überraschung: Schirmherr Dr. Richard Weber überließ nach kurzer Rücksprache mit Reiterverein-Oräsident Uwe Pfeiffer den Fassbieranstich spontan Julian Müller, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Festausschusses. Es ist wohl auch ein Symbol: Beim Reiterverein Bliestal packt die jüngere Generation mit an. Davor war die Kutschenparade vom Paradeplatz zum Festgelände gezogen, im Zelt spielte der Musikverein Breitfurt bis 23 Uhr auf.
Samstag dann der Handwerker- und Bauernmarkt, gut besucht, dazu Tierschau und Maschinenausstellung. Die Landmaschinen waren mal wieder ein Hingucker – groß, technisch aufgerüstet, kaum zu vergleichen mit dem, was früher auf den Feldern stand. Am Abend sorgte der „Blies Rider“ für Gesprächsstoff und landete auf etlichen Handykameras. Im Zelt übernahm Sturmfrei, bis 1 Uhr war Programm.
Am Sonntag Vormittag füllte sich das Gelände für die Südwestdeutsche Rinderschau – richtig gut besucht, wie es aussah. Danach folgte der Tag der Landwirtschaft mit der Zeitreise „Vom Gras zur Milch“, ein Blick zurück auf jahrhundertealtes Handwerk und wie viel Technik heute dazugehört. Secky’s Schlossmusikanten spielten dazu, vormittags hatte schon das Weißwurst-Frühstück den Tag eingeläutet.
Was insgesamt fehlte: mehr Besucher. Die Hitze hat wohl den einen oder anderen vom weiten Weg übers Gelände abgehalten. Am Reiterverein Bliestal und seinen Helfern lag’s jedenfalls nicht – die haben sich in den vergangenen Wochen und Monaten ehrenamtlich reingehängt, damit alles läuft.
Weiter geht’s nach dem Ruhetag am Dienstag. Mittwoch ist Familientag, ab 13 Uhr mit reduzierten Preisen an allen Fahrgeschäften, dazu Kindermaltisch mit Anja Gräser am Nachmittag und die Almhüttenmusikanten am Abend. Und natürlich das Schlachtfest, von 18 bis 21.30 Uhr, mit halbem Hendl, Webenheimer Schlachtplatte und Vesperteller.
Alle Bilder: Friedel Simon





















































































































