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Die Freien Demokraten sehen die verstärkte Einführung der Landesregierung von „alternative Leistungsnachweisen“ in den saarländischen Schulen kritisch. Nach Meinung der FDP muss auch aus Gründen der Chancengleichheit ein hohes Maß an Vergleichbarkeit und eine objektive und faire Bewertung von Schülern gewährleistet sein. Der Landesvorsitzende der Freien Demokraten, Oliver Luksic, warnt auch vor einem Absenken des Niveaus und fordert weniger bürokratische Vorgaben der Landesregierung:

„Die Lehrer dürfen nicht mit immer mehr Erlassen und Berichten an Ihrer pädagogischen Arbeit gehindert werden. Wir wollen mehr Eigenständigkeit der Schulen und keine bürokratische Fern- und Feinsteuerung aus dem Ministerium. Die saarländischen Schüler sollten die gleichen Bedingungen und vergleichbare Aufgaben bekommen, die neuen alternativen Leistungsbewertungen der Landesregierungen schaffen aber weniger Vergleichbarkeit und auch weniger Chancengerechtigkeit. Außerhalb der Schule erbrachte Leistungsnachweise sollten nicht zur Regel werden. Das Niveau in den Schulen darf nicht weiter abgesenkt werden, wir brauchen hier einen Kurswechsel in der Bildungspolitik im Saarland.“
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