Symbolbild

Oskar Lafontaine lehnt die Fortsetzung des Lockdowns , mit der Kanzlerin Angela Merkel wieder einmal droht, ab, und fordert die saarländische Landesregierung auf, die auf Tests basierende Öffnung nach den Beispielen Tübingens oder Rostocks nach Ostern auch im Saarland zu erproben. „Es ist selbstverständlich, dass mehr positive Ergebnisse auftreten, wenn man die Zahl der Tests erhöht. Ein Inzidenzwert, der die Anzahl der Tests ignoriert, ist wenig aussagekräftig. 

Es ist gut, dass sich der saarländische Landtag in der letzten Sitzung darauf verständigt hat, verstärkt zu impfen und zu testen und unter Vorlage negativer Testergebnisse das soziale Leben wieder zu ermöglichen. Wer, wie die Kanzlerin, ständig warnt und für einen Dauer-Lockdown eintritt, ist, was die Verminderung der Infektionszahlen angeht, immer auf der sicheren Seite. Da aber auch die vielen negativen Folgen für Kinder, wirtschaftliche Existenzen und die Vereinsamung alter Menschen gesehen werden müssen, ist die Fortsetzung des bisherigen Weges der Kanzlerin falsch. Da wir mit dem Virus wahrscheinlich noch länger leben müssen, ist es richtig, neue Wege zu erproben. Es ist ebenso richtig, an die Saarländerinnen und Saarländer zu appellieren, den Weg der vorsichtigen Öffnung dadurch zu unterstützen, unnötige Kontakte nach Möglichkeit zu vermeiden.“

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