Das Rathaus in Homburg - Bild: Stephan Bonaventura

Die Stadtverwaltung Homburg bietet ab nächster Woche ein neues Terminvereinbarungssystem an.

„Dieses System soll den Publikumsverkehr im Rathaus vereinfachen und gibt den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, ihre Behördenwege ohne größere Wartezeiten zu selbstgewählten Terminen zu erledigen“ so Bürgermeister Michael Forster. Der Verwaltungschef hofft, dass möglichst viele Homburger dieses neue System nutzen.

Buchbar sind die Termine ab sofort. Während der Öffnungszeiten des Rathauses, die sich durch das neue Angebot nicht ändern, können ab dem 16. August Termine im 15-Minuten-Takt festgelegt werden. Das neue System ist auf der Homepage der Stadt unter www.homburg.de zu finden. Direkt auf der Startseite kann unter Online-Dienste sowie auch an anderen Stellen, z. B. unter Bürgeramt oder Öffnungszeiten Rathaus, das neue Angebot angeklickt werden. Dabei kann bei der Terminwahl auch gleich zwischen den beiden Rubriken Bürgeramt und Fahrerlaubnis unterschieden werden.

Werden diese Punkte angeklickt, öffnen sich neue Fenster, bei denen weitere Bereiche für die konkreten Anliegen angewählt werden können. Beispielsweise gibt es die Rubriken Ausweise/Pässe, Meldeangelegenheiten, Schnellschalter oder sonstige Angelegenheiten sowie Bescheinigungen und Zeugnisse. Das System zeigt an, was sich hinter den einzelnen Rubriken verbirgt und hält weitere Informationen bereit. So wissen die Terminsuchenden stets, was sie erwartet und welche Unterlagen sie für ihr Anliegen mitbringen müssen. Das bewahrt die Bürger auch davor, wegen fehlender Unterlagen unverrichteter Dinge wieder gehen zu müssen.

Bevor ein Termin gebucht werden kann, muss bestätigt werden, welche Unterlagen erforderlich sind. Ist der Wunschtermin gewählt, muss ein Bogen mit den persönlichen Angaben ausgefüllt werden. So wissen die Mitarbeiter im Rathaus genau, um was es bei dem Termin geht und wer zu ihnen kommt. Nach Buchen des Termins gibt es eine Sicherheitsabfrage; anschließend kommt eine Bestätigungsmail für den Termin und das gewünschte Anliegen. Diese muss innerhalb von zwei Stunden bestätigt werden, damit der Termin sicher ist. „Mit der Bestätigung des Termins wird einem ein Code zugesandt, mit dem man sich beim Bürgeramt anmeldet“, erklärt Sigrid Eisel, die das Bürgeramt leitet. „Wird die E-Mail nicht bestätigt, erhält der Antragsteller eine Nachricht, dass der Termin verfallen ist.“

Sigrid Eisel betont, dass die telefonische Terminvereinbarung trotz des neuen Angebots erhalten bleibt. Sie bittet aber darum, verstärkt das neue System zu nutzen, da die telefonische Variante für die Bediensteten sehr zeitaufwändig ist und daher eher den Menschen überlassen werden sollte, die nicht über einen Internetzugang verfügen.

Sollten die Zugangsbeschränkungen im Rathaus aufgrund fallender Corona-Zahlen aufgehoben oder reduziert werden können, ist es künftig auch möglich, sich an dem im Foyer stehenden Terminal einen tagesaktuellen Termin vor Ort zu buchen. Dabei ist allerdings zu beachten, dass diese Termine nur in begrenzter Anzahl vorhanden sind und nur für sehr dringende Anliegen angeboten werden. Sind diese Termine ausgeschöpft, können erst wieder am nächsten Tag weitere Termine angeboten werden. Insofern ist es trotz dieses Angebots ratsam, die Online-Variante zu nutzen, um sicher zu gehen, auch einen Termin zu bekommen.

Als weitere Neuerung verfügt das Bürgeramt seit einigen Wochen über einen Kassenautomaten, an dem die Gebühren, die für die meisten Verwaltungstätigkeiten fällig werden, bezahlt werden können. Dieses Kassensystem wird bisher von den Besucherinnen und Besuchern im Rathaus sehr gut angenommen.

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