Am letzten Maitag öffnet die städtische Musikschule Homburg ihre Türen in der Schongauer Straße 1 für ein Fest, das weit mehr sein will als ein Konzert. Von 11 bis 17 Uhr verwandelt sich das Gebäude am Sonntag, 31. Mai, in einen Treffpunkt für Familien, Musikbegeisterte und alle, die Lust haben, selbst kreativ zu werden. Der Eintritt ist frei.
Den Auftakt gestalten die Jüngsten: Kinder der Musikalischen Früherziehung eröffnen das Programm gemeinsam mit dem Musikschulchor „Cantare“ und dem Schulorchester. Danach übernehmen verschiedene Ensembles und Bands der Musikschule die Bühne und zeigen über den gesamten Tag hinweg, was sie erarbeitet haben. Das Spektrum reicht dabei quer durch die musikalischen Genres und Altersgruppen.
Abseits der Bühne locken Mitmachaktionen, die nicht nur Kinder ansprechen sollen. Als besonderes Angebot steht in diesem Jahr die Ebru-Kunst im Mittelpunkt – eine traditionelle osmanische Technik, bei der filigrane Muster direkt auf einer Wasseroberfläche entstehen und anschließend auf Papier übertragen werden. Ob jung oder älter: Wer sich daran versucht, nimmt ein selbst gestaltetes Unikat mit nach Hause.
Musikschulleiterin Carola Ulrich sieht in dem Fest mehr als eine reine Leistungsschau. „Das MUSIKschulFEST bietet die wunderbare Gelegenheit, die Musikschule als Ort der Begegnung, Kreativität und Gemeinschaft zu erleben“, sagt sie. „Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit vielen Gästen einen fröhlichen und musikalischen Tag zu verbringen.“ Ihr Anliegen: Die Musikschule soll sich als lebendiger Teil des Stadtlebens zeigen, offen für alle, die Musik und Kultur erleben oder ausprobieren möchten.
Für Verpflegung ist während der gesamten sechs Stunden gesorgt, sodass einem ausgedehnten Besuch nichts im Wege steht. Wer die Musikschule bisher nur von außen kennt, bekommt am 31. Mai die Gelegenheit, Räume, Lehrkräfte und das breite Angebot ganz ungezwungen kennenzulernen – bei Livemusik, Farben auf Wasser und dem einen oder anderen Gespräch zwischen den Auftritten.




















