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Sechste Auflage für den Zweiländer-Wettbewerb Kreativsonar: Erneut waren kreative Köpfe aus dem Saarland und Rheinland-Pfalz dazu eingeladen, ihre innovativen Geschäftsideen aus der Digital- und Kreativwirtschaft einzureichen. Ziel des Wettbewerbs ist es, dass Innovationspotenzial der Kreativwirtschaft für andere Wirtschaftsbranchen sichtbar zu machen und so auch branchenübergreifende Geschäftsmodelle zu befördern.

Nun wurden die Gewinner des diesjährigen Kreativsonars in Ludwigshafen am Rhein ausgezeichnet. Zwei herausragende Projekte, davon jeweils eines aus Rheinland-Pfalz, eines aus dem Saarland, konnten den Wettbewerb für sich entscheiden.

Die saarländische Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger gratuliert den Gewinnern: „Die brillanten Geschäftsideen, die auch in diesem Jahr wieder eingereicht wurden, zeigen das große Innovationspotenzial, das in unserer Kreativwirtschaft steckt. Sie ist und bleibt Motor für den Strukturwandel und ist die Wiege für branchenübergreifende Geschäftsideen. Wir möchten die Kreativwirtschaft und ihre Unternehmen weiter stärken – besonders nach dem herausfordernden Jahr der Corona-Pandemie.“

Die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt beglückwünschte die Preisträger und dankte allen Ideengebern für ihre Teilnahme am Wettbewerb: „Kreative Ideen bringen die Wirtschaft voran. Frühe Unterstützung ist daher wichtig. Das machen wir mit dem Kreativsonar. Wir begleiten die Gründerinnen und Gründer bei der Projektentwicklung, beraten zur Kommunikation und Förderung und ebnen so deren Weg in eine erfolgreiche Zukunft.“ Schmitt hob hervor, dass das Gründergeschehen ebenso ein zentrales Element zur innovativen und nachhaltigen Transformation und Stabilisierung der Gesamtwirtschaft in der Corona-Krise sei.

Aus dem Saarland konnten Ahmed-Ala-Eddine Amiri, Dilara Sezgin, Melek Khalfallah den Wettbewerb für sich entscheiden. Sie überzeugten die Jury mit ihrer Software namens „Elissa.ai“. Diese ermöglicht zielgerichtete Kommunikation zwischen Produzenten und Kunden in der Modebranche durch plattformbasierte smarte Automatisierung. Das Ergebnis ist passgenaue Mode für den Kunden.

Die Kreativsonar-Gewinnerin aus Rheinland-Pfalz ist Vanessa Weber-Mischke mit ihrem Projekt „SAARKIND“ – ein Label, das Wein, Mode und regionale Kulturevents in einer Marke zusammenführt. Neben den Gewinnern wurden vier weitere Einreichungen ausgezeichnet, davon das Projekt Porta Familia aus Rheinland-Pfalz, ein familienfreundliches Branchenbuch. Aus dem Saarland überzeugte außerdem der digitale Versicherer der Neodigital Versicherung AG, das Projekt Streetlife, eine Software zum Erfassen des baulichen Zustands von Straßen, sowie das Projekt Phonotektur.

Der Kreativsonar wird seit 2015 jährlich vergeben durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes und durch das rheinland-pfälzische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau. Er zeichnet herausragende Akteure der Digital- und Kreativwirtschaft beider Bundesländer aus. Auf die Preisträger wartet ein Bootcamp in Guerilla-Kommunikation und Projektentwicklung. Sie werden durch die Projektträger mit Förderinstitutionen der beiden Länder, Multiplikatoren sowie möglichen Projektpartnern vernetzt. Die Jury des Kreativsonars besteht aus Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Kreativwirtschaftszentren, Wirtschaftsförderern und Vertretern von Unternehmen der Kreativwirtschaft

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