Der für Soziales zuständige Beigeordnete, Guido Freidinger, begrüßt gemeinsam mit Anja Wacker (Zweite von rechts) und Steffi Richter-Schneider (ganz rechts) die Neuankömmlinge - (Bild: Guido Freidinger)

14 Flüchtlinge aus dem Kriegsgebiet der Ukraine haben – nach einem nur kurzen Zwischenstopp in der Landesaufnahmestelle in Lebach – am vergangenen Mittwoch Zuflucht im ehemaligen Förderzentrum in Lautzkirchen gefunden.

Zwar waren die letzten Renovierungs- und Ausstattungsarbeiten der Mitarbeiter des städtischen Bauhofes unter der Leitung von Markus Gerber bei Ankunft der Gäste noch im Gange, doch mit einem Mittagessen, das der Blieskasteler Ortsrat spendierte und den ersten wichtigen Informationen durch das städtische Orga-Team um Anja Wacker und Steffi Richter-Schneider von der Flüchtlingshilfe, konnte die Zeit bis zum Bezug der Zimmer aber gut überbrückt werden.

Der für Migration zuständige Beigeordnete Guido Freidinger begrüßte die Gäste in Vertretung des Bürgermeisters mit den Worten: „Wir heißen Sie hier in Blieskastel herzlich willkommen und hoffen, dass Sie nach all dem, was Sie in den letzten Wochen und Monaten durchlebt haben, nun hier in Blieskastel einen friedvollen Ruhepunkt gefunden haben, an dem Sie und vor allem auch ihre Kinder sich wohlfühlen“.

Am späten Nachmittag zogen dann weitere Flüchtlinge in das Edith-Stein-Haus ein, die zuvor in einem Blieskasteller Hotel untergebracht waren, das aber wegen der anstehenden Renovierungsarbeiten geräumt werden musste. Mit insgesamt 27 Bewohnern (darunter 4 Kinder im Alter von 9 bis 14 Jahren sowie 8 Frauen) ist die Einrichtung nun bereits gut ausgelastet, so dass die Stadt die Bevölkerung dringend um weitere Wohnungsangebote bittet, um zukünftige Zuweisungen adäquat unterbringen zu können. (gw)

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