Impression von den Zukunftstagen 2025 am Campus Zweibrücken Foto: Campus ZW
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Mehr als 500 Schülerinnen und Schüler aus acht Schulen, ein eigens entwickelter KI-Chatbot und ein Workshop, der Tätern auf die Spur kommt: Der Campus Zweibrücken der Hochschule Kaiserslautern lädt im Juni 2026 zum dritten Mal zu seinen Zukunftstagen ein. An vier Terminen verwandelt sich der Hochschulstandort in ein offenes Labor für Studienorientierung, in dem junge Menschen einen praxisnahen Eindruck vom akademischen Alltag gewinnen sollen.

Die Veranstaltungstage am 15., 16., 22. und 23. Juni 2026 sollen Studienorientierung greifbar machen. Statt eines starren Ablaufs stellen sich die Teilnehmenden ihr Tagesprogramm individuell zusammen und wählen aus einer breiten Palette interaktiver Workshops. Damit setzt der Campus auf ein Format, das Eigenverantwortung fördert und gleichzeitig die Vielfalt der Studienangebote sichtbar macht.

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Dass die Reihe mittlerweile fest etabliert ist, zeigt die Beteiligung: Mit acht teilnehmenden Schulen verzeichnet die Hochschule in diesem Jahr eine Rekordzahl. Den Auftakt am 15. Juni machen das Saarpfalz-Gymnasium Homburg und das Hochwald-Gymnasium Wadern. Am Folgetag kommen das Hofenfels-Gymnasium Zweibrücken sowie die École Nationale de Santé du Luxembourg (ENSA) hinzu. Die zweite Woche bestreiten das Helmholtz-Gymnasium Zweibrücken, die IGS Contwig, die BBS Zweibrücken und das Hohenstaufen-Gymnasium Kaiserslautern.

„Wir freuen uns sehr, dass die Zukunftstage inzwischen fest bei unseren Partnerschulen in der Region etabliert sind und jedes Jahr so positiv angenommen werden“, betont das Organisationsteam um Selin Mamok und Ann-Kathrin Germann. Besonders die Anreise aus Luxemburg unterstreicht für die Organisatorinnen den Stellenwert des Formats. Für die ENSA seien vor allem die Gesundheitsstudiengänge wie Applied Life Sciences interessant.

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Für Prof. Dr. Bernd Bufe, Dekan des Fachbereichs Informatik und Mikrosystemtechnik, spiegelt die internationale Beteiligung die Entwicklung der Veranstaltung wider. „Dass mittlerweile sogar Schulen aus Luxemburg teilnehmen, zeigt, wie stark sich das Format entwickelt hat. Gleichzeitig ist uns die enge Zusammenarbeit mit unseren regionalen Partnerschulen weiterhin besonders wichtig“, sagt er. Die Mischung aus regionaler Verwurzelung und überregionaler Strahlkraft ist offenbar zu einer Marke geworden.

Inhaltlich kombiniert das Programm bewährte Angebote mit aktuellen Zukunftsthemen. Zu den Klassikern zählt der Workshop „Dem Täter auf der Spur“, in dem Marina Mantellatto und Dunya Arabi Fingerabdrücke mit biochemischen Färbemethoden sichtbar machen. Neu ist ein Angebot zur Künstlichen Intelligenz: Gemeinsam mit Alumna Laura Stumpf entwickeln die Teilnehmenden im Workshop „Wie entsteht ein KI-Chatbot?“ ohne Programmiererfahrung ihren eigenen Bot.

Darüber hinaus reicht das Spektrum von der Mikrochip-Entwicklung bis zu kreativen und wirtschaftlichen Formaten. Anna-Lydia Imamovic erklärt unter dem Titel „Wie du mit Posts, Reels und Stories viral gehst“ die Mechanik sozialer Medien. Prof. Dr. Christine Arend-Fuchs lässt mit den Studentinnen Isabell Maurer und Sabrina Bagattin im Workshop „Bist du bereit für das Haifisch-Becken?“ angehende Gründerinnen und Gründer den Pitch ihres Lebens proben. Auch die R2Kickers, das Robotik-Team der Hochschule, sind mit eigenen Mitmachangeboten vertreten.

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Die Vorbereitungen am Campus laufen, das Programm steht. Wenn im Juni die ersten Busse vor den Hochschulgebäuden halten, dürfte sich erneut zeigen, dass Studienorientierung dann am besten funktioniert, wenn sie nicht im Hörsaal beginnt, sondern im Experiment.

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