Bild: Stephan Bonaventura

Nach dem Spiel in Aalen muss der FC Homburg nur drei Tage später erneut antreten. Gegner ist  der FSV Mainz 05 II, der ähnlich wie der FCH im Tabellenmittelfeld steht. Für die Grün-Weißen geht es darum, die einwandfreie Bilanz von zwei Heimsiegen in zwei Spielen unter Trainer Timo Wenzel zu bestätigen.

So gut die Ergebnisse derzeit sind – von der Leistung her waren die letzten beiden Partien gegen Walldorf und Aalen ziemlich enttäuschend. Zwar versucht Wenzel seine Spieler in Bezug auf das Spiel in Aalen in Schutz zu nehmen: „Die Jungs haben 90 Minuten alles getan und es ordentlich gemacht.“ Doch unter dem Strich dürfte auch den Spielern klar sein, dass der Auftritt auf der Schwäbischen Alb doch reichlich uninspiriert war. Wie bereits gegen Walldorf reagierte man gegen einen Abstiegskandidaten eher, als dass man tatsächlich selbst das Heft des Handelns in die Hand genommen hätte. Die Folge waren kaum vorhandene Offensivbemühungen und eine äußerst maue Leistung, die letztlich nur durch ein Standardtor in der Nachspielzeit etwas übertüncht werden konnte.

Nach dem 1:1-Unentschieden im vergangenen Spiel, macht Wenzel dementsprechend auch klar, dass man gegen den Tabellen-11. aus Mainz unbedingt wieder gewinnen will. „Die Mainzer haben zwar gut ausgebildete Fußballer in ihren Reihen“, sagt Wenzel. „Aber unser Anspruch als gestandene Regionalligamannschaft ist es, drei Punkte einzufahren.“ Dabei baut der Coach auch auf die größere Erfahrung der Grün-Weißen. „Die haben die Mainzer vielleicht nicht so.“ Im Gegensatz zu den beiden vorherigen Gegnern ist Mainz, was die Punkteausbeute anbelangt, durchaus auf Augenhöhe mit den Homburgern. 44 Punkte hat die Elf von Trainer Bartosch Gaul bisher geholt, das sind nur vier weniger als der FCH. Dementsprechend dürfte es wie so oft in den vergangenen Jahren ein Duell auf Augenhöhe sein, das die Fans vor den Bildschirmen erwartet.

Ob diese eine spielerisch bessere Mannschaft als zuletzt erwarten können, ist jedoch offen. Wenzel macht diesbezüglich, zumindest vorerst, keine allzu große Hoffnungen. „Es ist schwer in vier Wochen das Gesicht der Mannschaft zu verändern“, so der 43-Jährige. „Natürlich will man das Maximale erreichen, aber das ist eben ein langer Prozess.“ Für das Spiel gegen Mainz kommt noch erschwerend hinzu, dass Spielmacher Patrick Lienhard mit seiner 10. Gelben Karte gesperrt fehlen wird. „Das ist natürlich ein schwerer Schlag, aber dann müssen eben andere einspringen“, fordert der Coach. Neben Lienhard werden auch Jonas Scholz, der sich weiter in Corona-Quarantäne befindet, und Mart Ristl (Muskelfaserriss) ausfallen. Trotz dieser Ausfälle ist das Ziel für die Homburger klar: Das dritte Heimspiel in Folge gewinnen.

Spannend dürfte es darüber hinaus in der Halbzeitpause werden, wenn das Halbfinale des Saarlandpokals ausgelost wird. Im Lostopf befinden sich neben dem FCH die SV Elversberg und der 1. FC Saarbrücken. Einer der drei Vereine erhält ein Freilos für das Finale. Dieses wird schließlich am 29. Mai stattfinden.

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