Bild: Bill Titze.
Anzeige
Anzeige

Kirkel hat ein neues Schmuckstück: Der Marktplatz wurde komplett umgestaltet und bietet seit der Eröffnung Anfang Oktober viele neue Attraktionen. Ein besonderes Highlight ist ein Drachenspielgerät, auf dem Kinder mit Blick auf die Burg herumtollen können. Besonders erfreuen dürfte die Bürger auch, dass Bauzeit und Kostenrahmen gehalten werden konnten.

Ein lebendiges Zentrum sollte der neue Marktplatz in Kirkel nach dem Wunsch des Gemeinderates werden. Und bereits jetzt zeigt sich: Das scheint geklappt zu haben. Bei schönem Wetter ist der Platz, der zuvor doch recht eintönig daherkam, gut besucht. Das liegt möglicherweise auch schlicht an einer gewissen Neugierde, schließlich gibt es auf dem Platz einiges zu entdecken.

Anzeige
Bild: Bill Titze.

Das liegt auch daran, dass dieser in verschiedene Bereiche aufgeteilt wurde, mit je eigenen Attraktionen. So gibt es eine Picknickinsel mit Bänken und Tischen, die Drachengrube mit einem großen Spielgerät sowie den mit sanften Hügeln modellierten Sagenhain, der als eine Art Ruhepol dienen soll. Dazu kommen ein neugestalteter Festplatz zwischen der Wielandstraße und der Straße „Hinter dem Schloss“, der Raum für Veranstaltungen bietet. Darüber hinaus wurden die Beleuchtung und die Strom- und Wasserversorgung erneuert. Während diese Maßnahmen bereits abgeschlossen sind, soll bis zum 2. Quartal 2023 eine behindertengerechte Toilettenanlage mit außen angebrachten Informationstafeln entstehen.

Bild: Bill Titze.

Eine echtes Großprojekt, das die Gemeinde jedoch offenbar planmäßig abschließen kann. So wurde, abgesehen von der Toilettenanlage, eine Bauzeit von 10 Monaten veranschlagt, die mit nach dem Baubeginn im Januar und der Eröffnung im Oktober eingehalten werden konnte. Auch bei der Kosten geht die Gemeinde auf Anfrage davon aus, dass die veranschlagten Baukosten von 1,2 Millionen Euro gehalten werden können. Dazu kommen 200.000 Euro für die Baunebenkosten sowie der gleiche Betrag für die Toilettenanlage. Von der Gesamtsumme muss die Gemeinde letztlich nur ein Drittel tragen, der Rest wird über das Förderprogramm „Lebendige Zentren“ vom Land bezuschusst.

Bild: Bill Titze.

Für die Gemeinde ist das Projekt ein echter Meilenstein, schließlich kann der Platz auf vielfache Weise genutzt werden. Wie zuvor bereits durch den Wochenmarkt, das Hexenfeuer oder den Weihnachtsmarkt, aber auch mittels neuen Veranstaltungen. „Das Kulturamt der Gemeinde hat viele Ideen und wird den umgestalteten Marktplatz in den kommenden Jahren in die Planungen miteinbeziehen“, heißt es von Seiten der Gemeinde. So könne beispielsweise ein Drachenfest auf dem Marktplatz organisiert werden. Dieses würde dann vermutlich noch mehr Leute anlocken, als ohnehin schon den schönen neuen Marktplatz besuchen.

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Vorheriger ArtikelNeunkirchen | 44-Jähriger wegen mehrerer Straftaten festgenommen
Nächster Artikel“Reparieren statt Wegwerfen”: Nächster Reparatur-Treff am 2. November

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte kommentieren sie.
Bitte geben sie ihren Namen ein.