Helene Rauber alias Jolanda Jochnachel, die am 17. September im Saalbau auftreten wird. Foto: Alexander M. Groß
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Acht Produktionen, ein vielfältiges Programm und ein Publikum, das kräftig mitreden durfte: Der Kartenvorverkauf für die Homburger Theatersaison 2026/27 hat begonnen. Von der ersten Reihe bis zur letzten wird im Kulturzentrum Saalbau in den kommenden Monaten wieder gespielt, gelacht und mitgefiebert.

Besonders ist der Weg, auf dem die Auswahl zustande kam. Bei der Theaterabstimmung der Homburger Kulturgesellschaft konnten Interessierte aus 23 vorgeschlagenen Produktionen ihre Favoriten benennen. Die Stücke mit den meisten Stimmen wurden anschließend für die Spielzeit verpflichtet. So trägt das Publikum ein gutes Stück Mitverantwortung für den roten Faden der neuen Saison.

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Den Anfang macht am Donnerstag, 10. September, die Komödie „Ab in den Schrank“ des Schlosstheaters Neuwied. Eine falsch adressierte SMS, ein plötzlich freigelegter Wandschrank und eine Reihe unerwarteter Begegnungen sorgen für einen schwungvollen Auftakt. Nur eine Woche später steht die saarländische Komödiantin Helene Rauber auf der Bühne, vielen besser bekannt als Jolanda Jochnachel. Mit ihrem unverwechselbaren Humor und ihren pointierten Alltagsbeobachtungen zählt sie seit Jahren zu den beliebtesten Bühnenfiguren des Saarlandes.

Im November folgt die moderne Komödie „Zoom“, ehe das Schauspiel „Die amerikanische Päpstin“ am 10. Dezember nachdenklichere Töne anschlägt. Wer es lieber spannend mag, kommt im neuen Jahr auf seine Kosten: Am 25. Februar 2027 gastiert das Berliner Kriminaltheater mit „Lady Killers“, einer schwarzhumorigen Krimikomödie, in der ein vermeintlich perfekter Plan zunehmend aus dem Ruder läuft. Für weitere Hochspannung sorgt der Thriller „Die Wendeltreppe“ am 8. April 2027.

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Musikalisch wird es am 6. Mai 2027 mit „In Love with Freddie Mercury“. Die Bühnenshow widmet sich dem Leben des legendären Queen-Frontmanns und lässt zahlreiche Welthits der Kultband noch einmal aufleben. Zum Abschluss der Saison folgt am 20. Mai 2027 „Terror“, eines der erfolgreichsten deutschsprachigen Theaterstücke der vergangenen Jahre. Das Gerichtsdrama stellt die Frage, ob Menschenleben gegeneinander aufgerechnet werden dürfen. Über Schuld oder Unschuld des angeklagten Bundeswehrpiloten entscheidet das Publikum selbst und wird damit Teil der Inszenierung.

Christoph Neumann, Leiter der Homburger Kulturgesellschaft, zeigt sich erfreut über die rege Beteiligung an der Abstimmung. Die ausgewählten Produktionen spiegelten die unterschiedlichen Interessen des Publikums wider und versprächen eine abwechslungsreiche Spielzeit mit Humor, Spannung, Musik und anspruchsvollem Schauspiel, so Neumann.

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Karten für die einzelnen Veranstaltungen sind ab sofort in der Tourist-Info Homburg in der Talstraße 57a sowie online über Ticket Regional unter www.ticket-regional.de/homburg erhältlich. Jahresabonnements gibt es ausschließlich in der Tourist-Info. Bisherige Abonnentinnen und Abonnenten wurden von der Kulturgesellschaft bereits angeschrieben. Weitere Informationen zum Programm finden sich unter www.homburg.de in der Rubrik Leben in Homburg.

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