Bild: SB/red
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Rund 1,8 Millionen Euro fließen in die Erschließung eines neuen Gewerbegebiets am Saarbrücker Flughafen Ensheim. Das saarländische Wirtschaftsministerium stellt die Fördermittel aus dem Topf für wirtschaftsnahe Infrastruktur bereit, um den ersten Bauabschnitt des Areals „Nördlich Flughafen Ensheim“ auf den Weg zu bringen. Hintergrund ist ein konkretes Problem: In der Landeshauptstadt werden gewerbliche Bauflächen zunehmend knapp.

Der erste Abschnitt erstreckt sich über eine Fläche von rund 5,5 Hektar. Geplant sind neben vorbereitenden Geländearbeiten vor allem Maßnahmen zur Energieversorgung und zur Abwasserentsorgung – die grundlegende Infrastruktur also, die Unternehmen brauchen, bevor sie sich ansiedeln können. Die Nähe zum Flughafen soll den Standort zusätzlich aufwerten.

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Wirtschaftsminister Jürgen Barke betonte die strategische Bedeutung des Projekts: „Die Landeshauptstadt Saarbrücken ist nicht nur ein politisches, sondern auch ein wirtschaftliches Zentrum des Saarlandes.“ Als attraktiver Standort im Herzen der Großregion ziehe die Stadt zahlreiche Unternehmen an. „Um diesem Bedarf gerecht zu werden, schaffen wir zusätzliche Flächen. Die Entwicklung des Gewerbegebiets in unmittelbarer Nähe zum Flughafen stärkt die Wertschöpfung und schafft neue Arbeitsplätze“, so Barke.

Auch Oberbürgermeister Uwe Conradt sieht in dem Vorhaben einen wichtigen Impuls für die wirtschaftliche Entwicklung Saarbrückens. „Mit der Entwicklung des neuen Gewerbegebietes eröffnen wir Unternehmen in unserer Stadt attraktive Zukunftsperspektiven“, erklärte er. Der Standort überzeuge durch seine hervorragende Verkehrsanbindung und biete Chancen für unterschiedliche Branchen. Die Förderung durch das Wirtschaftsministerium bezeichnete Conradt als „starkes Signal“ und „wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Stärkung unseres Wirtschaftsstandortes“.

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Dass Saarbrücken neue Gewerbeflächen erschließt, kommt nicht von ungefähr. Die Nachfrage nach geeigneten Grundstücken für Betriebsansiedlungen und Erweiterungen übersteigt seit geraumer Zeit das verfügbare Angebot. Gerade die Lage direkt am Flughafen dürfte für Logistikunternehmen und international agierende Firmen ein gewichtiges Argument sein. Mit der Landesförderung von 1,8 Millionen Euro übernimmt das Saarland einen erheblichen Teil der Erschließungskosten – ein deutliches Bekenntnis dazu, die Landeshauptstadt als Wirtschaftsstandort weiter zu stärken.

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