Rund 87.000 Euro aus einem Landesprogramm fließen nach Sulzbach, um dort eine neue Stelle im Citymanagement zu finanzieren. Den entsprechenden Zuwendungsbescheid überreichte Wirtschaftsminister Jürgen Barke am Mittwoch, 6. Mai, an Bürgermeister Michael Adam. Das Geld stammt aus dem saarländischen Förderprogramm für Kommunen zur Stärkung des Einzelhandels und soll helfen, die Sulzbacher Innenstadt gezielt weiterzuentwickeln.
Konkret wird mit der Förderung eine Citymanagerin eingestellt, die sich um den innerstädtischen Handel kümmern soll. Ihre Aufgabe: Leerstände reduzieren, bestehende Geschäfte stärken und neue Angebote in die Sulzbachtalstraße holen. Darüber hinaus sind Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit sowie zusätzliche Veranstaltungen in der Innenstadt geplant, die das Zentrum beleben sollen.
Minister Barke ordnete die Förderung in einen größeren Zusammenhang ein. „Innenstädte sind mehr als nur Einkaufsorte – sie sind lebendige Begegnungsräume, die wir bewahren und stärken wollen“, sagte er. Mit dem Förderprogramm unterstütze das Land saarländische Kommunen dabei, ihre Zentren attraktiver zu gestalten. Er freue sich, dass Sulzbach sich mit der neuen Citymanagerin aktiv einbringe, um die Innenstadt neu zu denken. „Mit einem vielfältigen Maßnahmenpaket wird sie die Innenstadt nachhaltig beleben“, so Barke.
Auch Bürgermeister Adam sieht in dem Bescheid einen wichtigen Impuls. „Mit der Übergabe des Zuwendungsbescheids durch das Wirtschaftsministerium kann die Stadt Sulzbach einen nächsten gewichtigen Schritt gehen, um die Revitalisierung der Sulzbachtalstraße weiter voranzutreiben und den bestehenden innerstädtischen Einzelhandel zu stärken und neuen zu etablieren“, erklärte er. Die Förderung ermögliche es, gezielte Maßnahmen im Citymanagement umzusetzen und die Entwicklung der Innenstadt aktiv und strukturiert zu begleiten.
Die Sulzbachtalstraße gilt als zentrale Achse des städtischen Lebens in Sulzbach. Wie in vielen saarländischen Kommunen kämpft auch sie mit den Folgen des Strukturwandels im Einzelhandel. Leerstehende Ladenlokale und rückläufige Besucherfrequenzen setzen den Innenstädten zu. Das Landesprogramm setzt genau hier an und gibt Kommunen finanzielle Mittel an die Hand, um mit professionellem Management gegenzusteuern. Ob die neue Stelle in Sulzbach den erhofften Schub bringt, wird sich in den kommenden Monaten zeigen – die Weichen dafür sind nun gestellt.























