
Mundschleimhautveränderungen rechtzeitig erkennen, moderne Lungenkrebstherapien verstehen, Palliativmedizin entmystifizieren – das Universitätsmedizinische Zentrum für Tumorerkrankungen des Saarlandes (UTS) öffnet am Donnerstag, 23. April 2026, seine Türen für eine öffentliche Informationsveranstaltung, die sich gezielt an Betroffene, Angehörige und alle richtet, die sich fundiert mit dem Thema Krebs auseinandersetzen wollen. Von 17 bis 19 Uhr sprechen Fachleute des Universitätsklinikums des Saarlandes (UKS) in Homburg über drei Schwerpunkte, die im klinischen Alltag oft Fragen aufwerfen – und selten genug allgemeinverständlich erklärt werden.
Der Abend gliedert sich in vier Programmblöcke. Den Auftakt macht Dr. Dr. Carolin Selhausen, Ärztin in der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie des UKS, mit einem Vortrag über die Früherkennung von Mundschleimhauterkrankungen. Unter dem Titel „Kleine Veränderungen, große Bedeutung“ geht es darum, wie scheinbar harmlose Veränderungen in der Mundhöhle auf ernsthafte Erkrankungen hindeuten können und warum ein geschulter Blick entscheidend ist. Anschließend widmet sich PD Dr. Jan Stratmann, Oberarzt an der UKS-Lungenklinik, der zielgerichteten personalisierten Therapie bei Lungenkrebs. Er erklärt, was sich hinter diesem Behandlungsansatz konkret verbirgt und bei welchen Patientinnen und Patienten er zum Einsatz kommt.
Den dritten Vortrag hält Anna-Margarete Kries, Oberärztin der UKS-Palliativmedizin. Sie möchte vermitteln, was Palliativmedizin tatsächlich leistet – ein Thema, das nach wie vor mit Missverständnissen behaftet ist und bei dem Aufklärung viel Unsicherheit nehmen kann. Im Anschluss an die Fachvorträge stehen Melanie Kratz und Christine Kukula von der Saarländischen Krebsgesellschaft e.V. für eine offene Fragerunde und persönliche Gespräche bereit. Die Krebsgesellschaft wird dabei auch ihr eigenes Beratungs- und Unterstützungsangebot vorstellen.
Besonders betont wird der dialogische Charakter des Abends: Fragen sind nicht nur am Ende willkommen, sondern ausdrücklich auch vor und während der Vorträge. Wer nicht persönlich nach Homburg kommen kann, hat die Möglichkeit, sich online zuzuschalten. Die Veranstaltung ist als Hybrid-Format angelegt und lässt sich mit jedem internetfähigen Gerät verfolgen. Voraussetzung für die virtuelle Teilnahme ist eine vorherige Anmeldung per E-Mail an uts [at] uks.eu. Nach der Registrierung wird der Einwahl-Link zugeschickt. Vor Ort findet der Abend im Hörsaal 1 des Zentralen Hörsaalgebäudes auf dem UKS-Campus statt. Die Teilnahme ist in beiden Varianten kostenlos.
Gefördert wird der onkologische Patientenkongress von der Deutschen Krebshilfe, die seit ihrer Gründung durch Dr. Mildred Scheel im Jahr 1974 als größter privater Geldgeber in der Krebsbekämpfung in Deutschland gilt. Die gemeinnützige Organisation finanziert sich ausschließlich aus Spenden und unterstützt Projekte in Prävention, Forschung, Therapie und psychosozialer Versorgung. Sie ist zudem Mitinitiatorin des Nationalen Krebsplans und Partnerin der „Nationalen Dekade gegen Krebs“.
Hinter dem UTS steht ein Verbund von 13 Organkrebszentren sowie weiteren interdisziplinären Einrichtungen am Universitätsklinikum des Saarlandes. Seit 2021 ist das Zentrum durch die Deutsche Krebsgesellschaft zertifiziert. Behandelt wird leitliniengerecht und in hochspezialisierten Abteilungen, ergänzt durch zahlreiche Spezialambulanzen für das gesamte Spektrum onkologischer Erkrankungen. Die Veranstaltungsreihe, in die der Abend am 23. April eingebettet ist, deckt regelmäßig Themen von der Vorsorge über moderne Therapieansätze bis hin zu Unterstützungsangeboten ab – häufig in Zusammenarbeit mit regionalen Selbsthilfegruppen.
Wer sich vorab informieren möchte, findet weitere Details unter www.uks.eu/uts Für Rückfragen steht das UTS-Sekretariat unter der Telefonnummer 06841/16-27433 oder per E-Mail an uts@uks.eu zur Verfügung.



















