Sie ist das meistverwendete Gemüse in deutschen Küchen und doch wissen die wenigsten, was tatsächlich in ihr steckt: Die Tomate steht am 4. Mai im Mittelpunkt eines kostenfreien Vortrags im Homburger Rathaus. Ernährungsberaterin Dagmar Hentschel nimmt das rote Kraftpaket ab 17 Uhr im kleinen Sitzungssaal unter die Lupe – von der Herkunft über die Nährstoffe bis hin zur richtigen Lagerung.

Organisiert wird der Nachmittag vom städtischen Amt für Jugend, Senioren, Soziales und Integration. Hentschel richtet sich dabei bewusst an ein breites Publikum: Hobbyköche, Gartenfreundinnen und Gartenfreunde, Ernährungsbewusste und alle, die sich schlicht für das Thema interessieren, sind gleichermaßen willkommen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig, der Eintritt bleibt frei.

Dass die Tomate mehr verdient als einen beiläufigen Platz im Salatschüssel-Repertoire, zeigt schon ein Blick auf ihre Geschichte. Ursprünglich stammt sie aus Peru und Mexiko, wo sie seit Jahrhunderten kultiviert wird. In Europa allerdings brauchte das Nachtschattengewächs erstaunlich lange, um sich durchzusetzen – den großen Durchbruch erlebte die Tomate hierzulande erst im vergangenen Jahrhundert.

Nährwerttechnisch hat die unscheinbare Frucht einiges zu bieten. Sie besteht zu 92 Prozent aus Wasser, enthält lediglich zwei bis drei Prozent Zucker und liefert dabei reichlich Vitamin A, den B-Komplex, Vitamin C sowie Carotin. Kalorienarm und säurereich, lässt sie sich in der Küche auf vielfältigste Weise einsetzen. Ein Detail, das viele überraschen dürfte: Wer Tomaten unterhalb von 12 Grad Celsius lagert, raubt ihnen einen erheblichen Teil ihres Geschmacks – der Kühlschrank ist also nicht der ideale Aufbewahrungsort.

Genau solche alltagstauglichen Tipps will Dagmar Hentschel in ihrem Vortrag vermitteln. Wer vorab Fragen hat oder weitere Informationen benötigt, erreicht Sonja Jung unter der Telefonnummer 06841/101-188 sowie Marion Pempe-Münch unter 06841/101-107 im zuständigen Amt der Kreisstadt Homburg.

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