Symbolbild

Wie lässt sich die Energiewende direkt vor der eigenen Haustür voranbringen? Dieser Frage widmet sich der nächste Grüne Treff des Stadtverbands Bündnis 90/Die Grünen Homburg, zu dem alle interessierten Bürgerinnen und Bürger am Donnerstag, den 23. April 2026, um 19 Uhr ins Dorfgemeinschaftshaus in Homburg-Jägersburg eingeladen sind. Der Veranstaltungsort liegt hinter der Freiwilligen Feuerwehr in der St. Josef Straße. Der Eintritt ist frei.

Im Zentrum des Abends stehen Klimaschutz und Energieunabhängigkeit – zwei Themen, die angesichts steigender Energiepreise und geopolitischer Unsicherheiten für viele Haushalte ganz konkrete Bedeutung haben. Als Referent hat der Stadtverband Günter Walle von den Bürger-Energiegenossenschaften (BEG) eingeladen. Er will praxisnah aufzeigen, welche Möglichkeiten es gibt, die Energieversorgung vor Ort nachhaltiger und unabhängiger zu gestalten.

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Dabei geht es nicht nur um große politische Weichenstellungen, sondern um ganz handfeste Schritte: Photovoltaik auf dem eigenen Dach, die Kombination mit Elektromobilität und Wärmepumpen oder die finanzielle Beteiligung an einer Bürger-Energiegenossenschaft. Solche Genossenschaften ermöglichen es, die Energiewende demokratisch mitzugestalten und gleichzeitig regionale Wertschöpfung zu schaffen. Wer sich beteiligt, kann nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, sondern sich auch gegen künftige Preissprünge bei fossilen Energieträgern absichern.

„Die Klimakrise bedroht unsere Lebensgrundlagen – und sie erfordert entschlossenes Handeln auf allen Ebenen. Mit dem Grünen Treff wollen wir informieren, motivieren und konkrete Wege aufzeigen, wie jede und jeder Teil der Lösung werden kann“, erklärt Katrin Lauer, Sprecherin des Stadtverbands. Für sie ist der Abend in Jägersburg eine Gelegenheit, das oft abstrakt wirkende Thema Energiewende greifbar zu machen und Menschen zum Mitmachen zu bewegen.

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Sprecher Andreas Filler sieht in der Bürgerenergie einen entscheidenden Hebel, um die Transformation der Energieversorgung auf eine breite gesellschaftliche Basis zu stellen. „Erneuerbare Energien stehen für Klimaschutz, Unabhängigkeit und wirtschaftliche Chancen vor Ort. Bürgerenergie ist dabei ein entscheidender Baustein, um die Menschen mitzunehmen und die Energiewende gemeinsam zu gestalten“, betont er.

Der Grüne Treff versteht sich ausdrücklich nicht als reine Vortragsveranstaltung. Nach dem Referat von Günter Walle soll es Raum für Diskussion und Fragen geben. Der Stadtverband hofft auf einen lebhaften Austausch zwischen Referent, Parteivertretern und den Besucherinnen und Besuchern – ganz im Sinne einer Energiewende, die nicht von oben verordnet, sondern gemeinsam erarbeitet wird.

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