Bossa Nova, befreit vom Staub vergangener Jahrzehnte und versehen mit einer gehörigen Portion Groove – genau das verspricht die Saarbrücker Formation bossa’68, wenn sie am Dienstag, den 28. April 2026, die Bühne des Bildungszentrums Kirkel betritt. Der Eintritt ist frei, los geht es um 19 Uhr. Eine Platzreservierung ist allerdings erforderlich.
Die sechsköpfige Band hat sich einem Genre verschrieben, das in den Sechzigerjahren die Welt eroberte und bis heute nichts von seiner Eleganz verloren hat. Klassiker wie „Mas que nada“ oder „The Girl from Ipanema“ gehören fest zum Repertoire, doch bossa’68 belässt es nicht beim nostalgischen Rückblick. Die Combo durchstreift den gesamten brasilianischen Musik-Kosmos und verbindet dabei Retro-Sounds mit einer Frische, die den Bossa Nova ins Hier und Jetzt holt.
Klanglich schöpft die Band aus einem bemerkenswert breiten Instrumentarium. Schlagzeug und Percussion bilden das rhythmische Fundament, Kontrabass und E-Bass sorgen für die nötige Tiefe. Dazu gesellen sich Akustik- und E-Gitarre, eine Hammond-Orgel sowie ein Fender Rhodes-Piano – gekrönt von mehrstimmigem Gesang. Das Ergebnis pendelt zwischen verträumten Melodien und tanzbaren Grooves, die an einen Abend an der Copacabana denken lassen.
Hinter bossa’68 stehen Lilly Pazmann, Sebastian Dingler, Stefan Berger, Klaus Pliet, Rolf Jacob und Michael Zimmer. Ihr erklärtes Ziel: zeigen, wie zeitgemäß diese Musik auch Jahrzehnte nach ihrer Blütezeit noch klingen kann. Statt musealer Ehrfurcht setzen sie auf lebendige Interpretation und eigene Arrangements, die dem Genre neues Leben einhauchen.
Das Konzert findet im Rahmen der Reihe „Kultur im BZK“ statt, mit der das Bildungszentrum Kirkel regelmäßig kulturelle Akzente setzt. Wer sich einen Platz sichern möchte, kann dies über die Website des Bildungszentrums unter www.bildungszentrum-kirkel.de tun. Bei freiem Eintritt und brasilianischen Klängen dürfte der Abend schnell ausgebucht sein – eine rechtzeitige Reservierung ist daher ratsam.






















