Jan Philipp Valda (Archivbild) Foto: Hagen
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Nun ist der TV Homburg auch rechnerisch aus der Dritten Bundesliga Gruppe Südwest abgestiegen. Nach der 29:36 (12:18)-Auswärtsniederlage am späten Sonntagnachmittag vor 200 Zuschauern in der Schulberghalle in Burscheid bei den Bergischen Pantern muss der Aufsteiger aus dem Saarland nach nur einem Jahr die 3. Liga wieder verlassen und in der Regionalliga Südwest einen neuen Anlauf nehmen.

„Wir haben die ersten Minuten und damit auch die erste Halbzeit total verschlafen“, ärgerte sich Homburgs Trainer Pedro Vieira. Es habe an Einstellung, Intensität und Einsatz gefehlt. „Da stimmte nicht viel, weder in der Abwehr noch im Angriff“, so der Portugiese. Knapp sechs Minuten waren gespielt, da führten die Bergischen Panter durch Pascal Herrmann bereits mit 6:1. Diesem klaren Rückstand lief der TV Homburg die gesamte erste Halbzeit hinterher. Durch seinen besten Torschützen Tim Altmeyer, der mit elf Treffern erfolgreichster TVH-Angreifer war, kam man beim 8:4 (11.) zwar kurzzeitig etwas besser ins Spiel, doch die Gastgeber blieben bissiger und zogen auf 10:4 sowie wenig später auf 13:6 davon. Kurz vor der Pause verkürzte Altmeyer noch auf 12:18.

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In der Halbzeitpause fand Pedro Vieira deutliche Worte für die unzureichende Leistung seiner Mannschaft, in der Robin Egelhof (Handbruch) nicht mitwirken konnte. „Nun wurde es viel besser. Endlich stimmte die Einstellung und die Intensität“, sah der Trainer sein Team nach dem Seitenwechsel deutlich verbessert. Und der TV Homburg kam heran: Nach knapp fünf Minuten der zweiten Hälfte verkürzte Andreas Schneider auf 15:18. Die Partie war nun offener, beim Stand von 20:17 (37.) blieb der Rückstand überschaubar. Jan Philipp Valda traf in der 42. Minute zum 23:20. Noch war für den TVH alles drin.

Dann setzten sich die Bergischen Panter entscheidend ab. Ein 3:0-Lauf, abgeschlossen von Joe Ballmann zum 26:20 (44.), brachte die Vorentscheidung. Davon erholte sich der TV Homburg nicht mehr, auch bedingt durch den kleinen Kader. „Wie im gesamten Saisonverlauf gingen uns mehr und mehr die Kräfte aus, weil wir nicht konsequent durchwechseln können“, sagte Vieira. Knapp neun Minuten vor dem Spielende führten die Gastgeber uneinholbar mit 31:23. Am Ende stand ein deutlicher 36:29-Erfolg für die Panter, die damit auch die Hinspielniederlage in Homburg korrigierten.

Pedro Vieira und seine Mannschaft können nun nur noch versuchen, in den verbleibenden Spielen zumindest den vorletzten Tabellenplatz zu erreichen. Die TSG Haßloch liegt aktuell zwei Punkte vor dem TV Homburg. Mindestens ein Sieg aus den letzten vier Partien ist dafür notwendig. Am kommenden Samstag dürfte die Aufgabe jedoch schwer werden: Dann empfängt der TV Homburg um 18.30 Uhr in der Sport- und Spielhalle den Tabellenzweiten TV Gelnhausen.

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