Wie lässt sich ein Leben gestalten, das nicht auf Kosten anderer Menschen und der Natur geht? Dieser Frage widmet sich die Demokratiewerkstatt Zweibrücken am 6. Mai mit einem Vortragsabend im Herzogsaal. Unter dem Titel „Das gute Leben für alle – Wege in die solidarische Lebensweise“ spricht Referent Tobi Rosswog von 18 bis 20 Uhr über alternative Wirtschaftsformen, neue Lebensstile und die Möglichkeiten einer gerechteren Gesellschaft.
Rosswog gehört dem I.L.A. Kollektiv an, das sich intensiv mit der Frage beschäftigt, wie ein zukunftsfähiges Zusammenleben aussehen kann – sozial, ökologisch und demokratisch. In seiner Arbeit richtet er den Blick auf konkrete Projekte und Initiativen, die bereits heute zeigen, dass Alternativen zur bestehenden Lebens- und Wirtschaftsweise keine bloße Utopie bleiben müssen. An vielen Orten engagieren sich Menschen für ein Miteinander, das Solidarität über kurzfristigen Eigennutz stellt.
Der Abend will dabei nicht nur informieren, sondern auch Mut machen. Denn die gegenwärtige Lebensweise ist kein Naturgesetz, sondern das Ergebnis politischer Entscheidungen und alltäglicher Gewohnheiten. Was sich durch Handeln geformt hat, lässt sich durch Handeln auch verändern – so die zentrale Botschaft des Vortrags. Rosswog stellt Wege vor, die im Hier und Jetzt gangbar sind, statt auf ferne Zukunftsversprechen zu verweisen.
Nach dem Vortrag bleibt ausreichend Raum für Fragen und Diskussion. Die Veranstaltung lebt vom Austausch, und die Organisatoren setzen bewusst auf den Dialog zwischen Referent und Publikum. Wer eigene Erfahrungen, Ideen oder auch Zweifel mitbringt, ist ausdrücklich willkommen.
Der Vortragsabend findet im Herzogsaal in der Herzogstraße 11 in Zweibrücken statt. Eine vorherige Anmeldung per E-Mail an demokratiewerkstatt@posteo.de oder telefonisch unter 06332/871452 erleichtert den Veranstaltern die Planung, ist aber keine Voraussetzung. Auch spontane Besuche sind möglich.



















