Sprachliches Talent zahlt sich aus: 17 Einzelkämpferinnen und Einzelkämpfer sowie elf Teams aus saarländischen Schulen haben beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen 2026 die Jury überzeugt. Vier dieser Auszeichnungen sind besonders schwerwiegend, denn zwei Solistinnen und zwei Gruppen lösten zugleich das Ticket für die bundesweiten Endrunden.
Für Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot sind die Ergebnisse mehr als eine schulische Fingerübung. „Fremdsprachen verbinden Menschen und eröffnen neue Perspektiven“, betont sie und hebt hervor, mit welch großem Engagement und Ideenreichtum die jungen Saarländerinnen und Saarländer ihre Beiträge gestaltet hätten. „Zu diesen besonderen Erfolgen gratuliere ich herzlich.“
In der Solo-Kategorie für die Klassenstufen acht bis zehn traten 23 Jugendliche aus dem Saarland an und maßen sich in Englisch, Französisch und Latein. 17 von ihnen kehrten mit einer Auszeichnung zurück. An der Spitze stehen zwei Namen: Evelyn Korchmenko vom Deutsch-Französischen Gymnasium Saarbrücken sicherte sich in Englisch einen ersten Landespreis, Katharina Röder vom Peter-Wust-Gymnasium Merzig gelang dasselbe in Latein. Beide reisen damit vom 23. bis 26. September 2026 zum bundesweiten Sprachenturnier nach Papenburg in Niedersachsen.
Nicht weniger Ehrgeiz zeigte sich im Teamwettbewerb, der die Klassenstufen sechs bis zehn anspricht. 33 Gruppen mit insgesamt 163 Teilnehmenden reichten Beiträge in Englisch und Französisch ein – ein Querschnitt aus szenischen Produktionen, sprachlicher Recherche und kreativem Spiel mit Worten. Elf Teams wurden am Ende prämiert.
Zwei Gruppen heben sich dabei deutlich ab: „Strain“ vom Christian-von-Mannlich-Gymnasium Homburg und „The Twists of Destiny (Part 1)“ vom Gymnasium am Schloss Saarbrücken. Sie qualifizierten sich für das bundesweite Sprachenfest, das Ende Juni 2026 im bayerischen Dachau stattfindet, und tragen die saarländischen Farben damit in den Süden Deutschlands.
Der Bundeswettbewerb Fremdsprachen versteht sich seit Jahren als Plattform, die weit über klassisches Vokabel- und Grammatiktraining hinausgeht. Bewertet werden nicht nur die sprachliche Präzision, sondern ebenso Teamarbeit, kulturelle Neugier und originelle Ideen. Schulformübergreifend können sich Jugendliche einbringen und ihre Mehrsprachigkeit auf ungewohnten Bühnen erproben.
Das Saarland gehört zu den traditionell erfolgreichen Teilnehmerländern und trägt den Wettbewerb auf Landesebene unter der Schirmherrschaft der Bildungsministerin. Die diesjährigen Ergebnisse bestätigen diesen Kurs – und schicken zugleich vier Botschafterinnen und Botschaftergruppen mit klarem Auftrag nach Papenburg und Dachau.























